Jefferies sieht bei Aixtron wieder mehr Rückenwind – und zieht die Konsequenzen. Analyst Om Bakhda stuft die Aktie von „Hold“ auf „Buy“ hoch und hebt das Kursziel deutlich an. Im Kern geht es um ein Signal, das Anleger in diesem Umfeld besonders ernst nehmen: Bewegung in der Lieferkette rund um optische Datenübertragung.

Die wichtigsten Punkte:
- Jefferies: Rating auf Buy (zuvor Hold)
- Kursziel: 27,00 Euro (zuvor 18,20 Euro)
- Treiber laut Analyse: Optoelektronik-Nachfrage für KI-Rechenzentren
- Nächster Termin: Geschäftsbericht 2025 am 26. Februar

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Lieferkette sendet positive Signale

Auslöser der Neubewertung sind laut Jefferies positive Indikatoren aus der Supply Chain für optische Datenübertragung. Konkret verweist der Analyst auf steigende Investitionsausgaben (Capex) bei wichtigen Endkunden.

Im Fokus stehen dabei Coherent und Lumentum. Beide gelten in der Analyse als Schlüsselkunden für Aixtrons Epitaxie-Anlagen. Jefferies argumentiert: Wenn diese Unternehmen ihre Investitionspläne beschleunigen, könnte das auf eine vorgezogene Nachfrageerholung hindeuten – und damit bereits im ersten Halbjahr 2026 in den Auftragsbüchern sichtbar werden.

KI-Rechenzentren als zentraler Treiber

Der positive Blick nach vorn hängt vor allem am Ausbau von KI-Rechenzentren. Für die interne Datenübertragung werden leistungsfähige optoelektronische Komponenten wie Laser benötigt. Deren Herstellung wiederum setzt laut Jefferies auf Anlagen, in denen Aixtron mit seinen MOCVD-Systemen eine Schlüsselrolle spielt.

Jefferies erwartet, dass die Umsätze im Bereich Optoelektronik 2026 und 2027 über den bisherigen Markterwartungen liegen werden. 2025 ordnet die Bank dagegen als Übergangsjahr mit operativen Herausforderungen ein – nun sieht sie aber eine Grundlage für eine Neubewertung der Aktie.

Zusätzlich nennt Jefferies mittelfristiges Potenzial bei Galliumnitrid-Leistungselektronik (GaN), etwa für die Stromversorgung von KI-Servern.

Blick auf den 26. Februar

Die Hochstufung fällt in eine Phase, in der Aixtron laut Text zuletzt mit zyklischer Schwäche in der Autoindustrie und reduzierten Prognosen zu kämpfen hatte. Jefferies setzt nun darauf, dass der Markt den Fokus stärker auf strukturelle Treiber wie KI-Infrastruktur verlagert – und dass sich das in der Nachfrage nach Anlagen für Optoelektronik niederschlägt.

Der nächste konkrete Prüfstein folgt am 26. Februar, wenn Aixtron den vollständigen Geschäftsbericht für 2025 vorlegt und voraussichtlich auch einen detaillierten Ausblick auf das laufende Jahr liefert.

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