Der Schweizer Dentalspezialist Straumann hat mit seinen Geschäftszahlen für 2025 die Markterwartungen erfüllt und ein solides organisches Wachstum erzielt. Neben einer angehobenen Dividende liefert das Management einen optimistischen Ausblick für das laufende Jahr, was die Aktie beflügelte. Doch wie nachhaltig ist die Erholung in den Kernmärkten USA und China?

Robustes Wachstum und höhere Dividende

Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Straumann den Umsatz organisch um 8,9 Prozent auf 2,605 Milliarden CHF. Besonders das vierte Quartal erwies sich mit einem Plus von 7,0 Prozent als widerstandsfähig, wobei die Region EMEA als wichtigster Wachstumstreiber fungierte. Trotz belastender Währungseffekte erreichte die Kern-EBIT-Marge 25,2 Prozent. Währungsbereinigt lag sie mit 26,5 Prozent am oberen Ende der eigenen Prognose.

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Aktionäre sollen direkt von der operativen Entwicklung profitieren: Der Verwaltungsrat schlägt vor, die Dividende um 5 Prozent auf 1,00 CHF je Aktie anzuheben. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 33 Prozent des Kern-Reingewinns. Analysten von Bernstein und Jefferies bewerteten die Ergebnisse sowie den Ausblick als konstruktiv, was den Kurs im gestrigen Handel stützte.

Fokus auf Margen und China

Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert das Management ein organisches Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Ein wesentlicher Pfeiler der Strategie bleibt die Verbesserung der Profitabilität. Die Kern-EBIT-Marge soll währungsbereinigt um 30 bis 60 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr steigen. Dabei deutete das Unternehmen an, dass die Margenentwicklung vor allem in der zweiten Jahreshälfte an Dynamik gewinnen wird.

Investoren richten ihr Augenmerk nun verstärkt auf regulatorische Entwicklungen in Asien. Im zweiten Quartal 2026 werden Details zur nächsten Runde der volumenbasierten Beschaffung (VBP 2.0) in China erwartet, die maßgeblich die Preisgestaltung im dortigen Markt beeinflussen könnten. Parallel dazu bleibt die Stabilisierung der Patientennachfrage in Nordamerika ein kritischer Faktor für das Erreichen der Jahresziele.

Die operative Basis für 2026 ist durch die Ergebnisse des Vorjahres gefestigt. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird sein, ob Straumann die prognostizierte Margenausweitung im zweiten Halbjahr realisieren kann und wie sich die Wettbewerbssituation in China nach der VBP-Bekanntgabe im Frühjahr gestaltet. Zudem muss die Erholung im US-Markt die nötige Substanz zeigen, um das angestrebte organische Wachstum abzusichern.

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