Cathie Woods ARK ETF hat am Freitag erneut Airbnb-Aktien verkauft – und das nicht zum ersten Mal. Insgesamt trennten sich die verschiedenen ARK-Fonds von 38.300 Papieren im Wert von 4,4 Millionen Dollar. Die Serie von Verkäufen in den vergangenen Tagen deutet auf eine strategische Neuausrichtung hin. Gleichzeitig legte die Aktie nach Quartalszahlen überraschend zu.

Quartalszahlen enttäuschen beim Gewinn

Die Zahlen für das vierte Quartal 2025 fielen gemischt aus. Der Gewinn je Aktie sank von 0,74 Dollar im Vorjahr auf 0,56 Dollar – deutlich unter den erwarteten 0,67 Dollar. Beim Umsatz konnte der Zimmervermittler hingegen punkten: 2,78 Milliarden Dollar bedeuteten ein Plus gegenüber 2,48 Milliarden Dollar im Vorjahr und lagen über der Analystenschätzung von 2,71 Milliarden Dollar.

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Die gebuchten Übernachtungen wuchsen um zehn Prozent und übertrafen die Erwartungen um drei Prozentpunkte. Das Wachstum bei den Bruttobuchungen hat sich seit dem ersten Quartal mehr als verdoppelt und beschleunigte sich im Vergleich zum dritten Quartal auf Zwei-Jahres-Basis um fünf Prozent.

Analysten sehen Potenzial trotz fehlender Innovation

Bernstein bestätigte seine Outperform-Einschätzung mit einem Kursziel von 162 Dollar – ein Aufwärtspotenzial von 32 Prozent zum aktuellen Niveau von 122,89 Dollar. Die Analysten lobten die solide Performance und hoben hervor, dass der freie Cashflow mit 107 Prozent des EBITDA stark blieb. Für das erste Quartal 2026 prognostiziert das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 15 Prozent, was das schnellste Wachstum seit zwei Jahren wäre.

Evercore ISI stufte die Aktie von In Line auf Outperform hoch und setzte ein Kursziel von 145 Dollar. Als Begründung nannten die Analysten Verbesserungen beim Produktangebot. CEO Brian Chesky betonte in der Telefonkonferenz, dass die Host-App, Bewertungen, Zahlungsabwicklung und Verbraucherschutz das Geschäftsmodell gegen KI-Disruption absichern würden. Größere Innovationsankündigungen blieben jedoch aus.

Trotz des Verkaufs durch ARK reagierte die Airbnb-Aktie an der Nasdaq positiv und stieg um 4,65 Prozent auf 121,35 Dollar. Die Investoren scheinen die Umsatzstärke höher zu gewichten als die Gewinnverfehlung.

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