Agrana-Aktie: Auf der Suche!
Immer neue Börsenrekorde täuschen vielleicht etwas darüber hinweg. Doch die Konjunktur in Österreich und Europa befindet sich noch immer in einer handfesten Krise. Dadurch bedingt sind Unternehmen zum Sparen gezwungen und es werden etliche Stellen abgebaut. Davon ist auch Agrana nicht gänzlich befreit. Insbesondere das schwache Zuckergeschäft zwingt zu Einsparungen. Erst im vergangenen Jahr wurden zwei Standorte geschlossen.
An anderer Stelle läuft es für Agrana hingegen sehr viel besser. Das Geschäft mit Fruchtzubereitungen wächst munter weiter. Für das Werk in Gleisdorf werden daher nun weitere Angestellte gesucht, wie der "ORF" berichtet. 250 Personen arbeiten dort aktuell im Dreischichtbetrieb und erstellen Fruchtzubereitungen in über 1.800 Variationen für rund 150 Kunden. Hauptsächlich werden die Produkte genutzt, um aus einem gewöhnlichen Joghurt ein fruchtiges Dessert werden zu lassen.
Agrana im Wachstumstrend
Zusammengearbeitet wird aber auch mit diversen Bäckereien und Produzenten von Eiscreme. Das Geschäft befindet sich im Wachstum, wie auch die gesamte Sparte Food & Beverages bei Agrana. Wie viele neue Angestellte nun gesucht werden, das ist dem Bericht nicht zu entnehmen. Mitteilen ließ Agrana aber, dass sowohl Personal für die Wartung als auch die Produktion gewünscht ist.
Gerade in schwierigen Zeiten setzt das Unternehmen damit ein wichtiges Signal. Die Probleme bei Stärke und Zucker werden aller Voraussicht nach auch in diesem Jahr nicht überwunden werden können. Gute Geschäfte an anderer Stelle machen es den Anlegern sehr viel einfacher, diese Episode zu überstehen, ohne sich von der Agrana-Aktie zu verabschieden.
Stabile Kurse?
An der Börse helfen die Erfolge von Agrana zwar nicht dabei, eine plötzliche Rallye aus dem Hut zu zaubern. Der Aktienkurs wird aber zumindest stabilisiert. 11,20 Euro standen zu Handelsschluss am Freitag in Wien auf der Anzeigetafel. Das sind immerhin vier Prozent mehr als vor einem Jahr und ohne die Erfolge bei Food & Beverages wäre die Aktie sehr wahrscheinlich in deutlich tieferen Gefilden gelandet.
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