Agrana selbst teilte bereits des Öfteren mit, dass das Zuckergeschäft sich schwach entwickelt und aktuell keine Besserung in Aussicht ist. Bei den letzten Quartalszahlen zeigte sich dies noch einmal recht deutlich. Zwar konnte das Ganze mit einer starken Entwicklung im Fruchtsegment einigermaßen pariert werden. Um der Aktie einen Weg in höhere Gefilde zu schlagen, reichte es jedoch nicht.

Agrana ist gegenüber der aktuellen Situation weitgehend machtlos. Anhaltend niedrige Zuckerpreise lassen die Marge erodieren. Damit hat man nicht nur selbst zu kämpfen. Auch die Miteigentümer von Südzucker meldeten kürzlich ernüchternde Ergebnisse aus dem Segment, um es vorsichtig auszudrücken. Damit bestätigt sich noch einmal, dass wir es mit einem branchenweiten Problem zu tun haben.

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Die Erholung gerät ins Stocken

Es wird immer klarer, dass sich an der Ausgangslage nur wenig ändern wird. Dazu kommt nun auch noch, dass die Eskalation im Nahen Osten mittelfristig die Kosten treiben, die Inflation ankurbeln und die Nachfrage weiter sinken lassen könnte. Zuversicht ist an den Märkten da eher rar gesät.

Angesichts der jüngsten Marktverwerfungen schlug die Agrana-Aktie sich in dieser Woche recht wacker. Die zu Jahresbeginn gestartete Erholung ist aber schon wieder ins Stocken gekommen. Zum Wochenende reichte es lediglich für 11,35 Euro in Wien. Dort wird noch ein Polster zum 52-Wochen-Tief bei 10,25 Euro angeboten, doch der Abstand zum Hoch aus dem vergangenen Sommer bei 13,30 Euro fällt noch deutlich größer aus.

Agrana konzentriert sich auf Wachstum

Trotz der ungünstigen Ausgangslage steckt Agrana nicht den Kopf in den Sand, sondern schraubt an den Kosten und konzentriert sich vermutlich sehr bewusst auf Wachstumssegmente, und das bisher durchaus mit Erfolg. Geht der Konzern diesen Weg erfolgreich weiter, dürfte es früher oder später auch mehr an den Börsen gewürdigt werden. Der relativ schwache Kurs lässt daher durchaus Chancen erkennen, wenngleich das Risiko nicht als gering bezeichnet werden darf, welches Anleger hier eingehen müssten.

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