In der Sparte Food & Beverage Solutions konnte Agrana in den letzten Monaten und Jahren zwar enorme Fortschritte erzielen. Vollständig kaschieren ließen sich damit die anhaltenden Probleme im (einstigen?) Kernbereich Zucker jedoch nicht. Dort warnt das Unternehmen nun auch vor weitreichenden Abschreibungen.

Für das laufende Geschäftsjahr wird laut einer Unternehmensmitteilung mit einem nicht zahlungswirksamen Wertminderungsbedarf im Bereich von 45 bis 55 Millionen Euro gerechnet. Nicht zahlungswirksam bedeutet, dass sich das Ganze "nur" auf dem Papier bemerkbar macht. Tatsächliche Kapitalabflüsse sind damit nicht verbunden.

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Agrana kassiert die Prognose

Die Korrekturen bei dem Wert der Assets reichen allerdings aus, um die bisherige Gewinnprognose zu kippen, die noch ein Ebit von 45 bis 60 Millionen Euro in Aussicht stellte. Das wird von Agrana nun als hinfällig angesehen. Eine neue Prognose liegt noch nicht vor. Zunächst will der Konzern abwarten, wie hoch die Wertminderung genau ausfallen mag.

Einen neuen Ausblick wird es daher wohl erst mit der Vorstellung der Jahresbilanz geben, die für den 12. Mai erwartet wird. Bis dahin erhalten die Aktionäre lediglich die Bestätigung dafür, dass es im Zuckergeschäft weiterhin mehr schlecht als recht läuft. Darunter haben auch einige europäische Mitbewerber sichtlich zu leiden.

Keine Überraschungen

Die Nachricht ist für Agrana in jedem Fall als Belastung zu verstehen. Die Aktie reagierte allerdings nicht weiter, da Anleger und Analysten davon wenig überrascht sind. Der schon seit Längerem anhaltende Abwärtstrend im Segment musste früher oder später auch Wertminderungen mit sich bringen.

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