AeroVironment Aktie: Rücksetzer nach Insiderverkäufen
AeroVironment musste am Freitag einen deutlichen Dämpfer hinnehmen. Während der breite Markt zulegte, verlor das Papier des Rüstungsspezialisten über sechs Prozent an Boden. Auslöser für die Kursreaktion waren bekanntgewordene Aktienverkäufe aus der Führungsebene, die einen eigentlich positiven Wochendurchbruch überschatteten.
Geplante Transaktionen im Fokus
Hintergrund der Kursbewegung ist eine aktuelle SEC-Meldung, nach der ein mit Direktor Stephen F. Page verbundener Trust in der vergangenen Woche insgesamt 750 Aktien veräußert hat. Die Verkäufe wurden im Rahmen eines bereits im September 2025 festgelegten Handelsplans (Rule 10b5-1) durchgeführt. Solche Pläne dienen dazu, Vorwürfe des Insiderhandels zu vermeiden, indem Transaktionen lange im Voraus terminiert werden.
Dennoch reagierten Anleger sensibel, da es nicht die einzige Veräußerung in diesem Monat blieb. Bereits am 10. Februar hatte Finanzchef Kevin Patrick McDonnell 879 Anteile verkauft. Obwohl der Trust von Page nach der Transaktion weiterhin über 50.000 Aktien hält, sorgten die Meldungen für kurzfristige Gewinnmitnahmen und drückten den Kurs am Freitag um 6,18 Prozent auf 224,60 Euro.
Analysten sehen deutliches Potenzial
Trotz des schwachen Wochenausklangs bleibt das fundamentale Bild für viele Experten positiv. JPMorgan startete in dieser Woche die Abdeckung mit einem „Overweight“-Rating und sieht das Kursziel bei 320 US-Dollar. Analysten der Bank Needham sind mit einem Ziel von 450 US-Dollar sogar noch optimistischer gestimmt. Etwas zurückhaltender agiert UBS, die die Aktie mit „Neutral“ und einem Kursziel von 259 US-Dollar eingestuft hat.
Können diese positiven Analystenstimmen das Vertrauen der Anleger zeitnah wiederherstellen? Ein Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen zeigt ein zweigeteiltes Bild. Durch die Übernahme von BlueHalo konnte der Konzern den Quartalsumsatz massiv um 150,7 Prozent auf 472,5 Millionen US-Dollar steigern. Allerdings belasteten die Akquisitionskosten das Ergebnis, sodass der bereinigte Gewinn je Aktie mit 0,44 US-Dollar hinter den Markterwartungen zurückblieb.
Die langfristigen Aussichten des Unternehmens stützen sich vor allem auf einen starken Auftragsbestand. Mit einem geförderten Backlog von 1,1 Milliarden US-Dollar und einem hohen Book-to-Bill-Verhältnis von 2,9 signalisiert AeroVironment eine weiterhin hohe Nachfrage. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt das Management eine Gewinnprognose zwischen 3,40 und 3,55 US-Dollar je Aktie, was die strategische Relevanz der jüngsten Zukäufe unterstreicht.
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