Adobe Aktie: Investorenkonferenz abgehalten
Adobe ringt mit einem Problem, das derzeit viele Software-Konzerne trifft: Anleger bewerten die Branche neu, weil generative KI klassische Geschäftsmodelle angreift. Nach Wochen mit Verkaufsdruck zeigte sich diese Woche aber auch, wie schnell die Stimmung drehen kann. Auslöser waren Signale, dass der KI-Umbruch nicht nur Bedrohung, sondern auch Rückenwind für neue Software-Lösungen sein kann.
Warum die Aktie zuletzt so schwach war
Der jüngste Abwärtstrend hat einen klaren Treiber: wachsende Zweifel, ob Adobe KI schnell genug zu Geld machen kann – und zwar in einem Umfeld, in dem Tools von Rivalen wie OpenAI, Midjourney oder Canva den Wettbewerb verschärfen. Diese Sorge traf nicht nur Adobe, sondern zog sich in den vergangenen Wochen durch weite Teile des Enterprise-Software-Sektors.
Entsprechend geriet auch die Bewertung unter Druck. In dem Umfeld reicht oft schon der Eindruck, dass eine Produktkategorie „leichter angreifbar“ wird, damit Investoren ihre Erwartungen an Wachstum und Margen nach unten anpassen.
Analysten senken Erwartungen – und der Sektor dreht kurz
Zusätzlichen Gegenwind gab es durch Jefferies: Die Bank blieb am Montag bei „Hold“, kappte aber das Kursziel deutlich von 400 auf 290 US-Dollar. Begründet wurde der Schritt mit der Skepsis, ob neue KI-Angebote den Wettbewerbsdruck schnell genug ausgleichen können.
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Am Dienstag kam dann eine Gegenbewegung im gesamten Software-Sektor auf. Rückenwind lieferte unter anderem ein Unternehmensevent von Anthropic, bei dem neue Partnerschaften mit Firmen wie Slack (Salesforce), Intuit und Docusign bekannt wurden. Wedbush-Analysten werteten das als Hinweis, dass der vorherige Abverkauf in Softwarewerten überzogen gewesen sein könnte – ein Stimmungsimpuls, von dem auch Adobe profitierte.
Partnerschaft mit WPP – und der Termin im März
Strategisch setzte Adobe am Dienstag zudem ein Ausrufezeichen: Die Kooperation mit dem Werbe- und Kommunikationskonzern WPP wird ausgebaut. Geplant sind integrierte Lösungen, die Adobes KI-Funktionen (unter anderem Firefly Foundry für kundenspezifische generative Modelle) mit WPPs Marketing-Plattform WPP Open verbinden. Im Fokus stehen „agentische“ KI-Workflows – also Prozesse, in denen KI nicht nur Inhalte erzeugt, sondern auch Abläufe wie Content-Erstellung, Medienoptimierung und Ausspielung über Kanäle unterstützt. Beide Partner wollen dafür auch gezielt kreative KI-Ingenieure ausbilden und einsetzen.
Konkreter Blick nach vorn: Am 12. März legt Adobe die nächsten Quartalszahlen vor. Der Konsens erwartet 5,88 US-Dollar Gewinn je Aktie bei 6,28 Milliarden US-Dollar Umsatz; die eigene Prognose für Q1 lag bei 5,85 bis 5,90 US-Dollar je Aktie. Nach dem jüngsten Kursrutsch ist damit klar, worauf der Markt als Nächstes schaut: ob die Zahlen und der Ausblick die KI-Sorgen messbar entkräften.
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