Adobe Aktie: Rückschläge voraus?
Adobe steht unter Druck. Nachdem die Investmentbank Jefferies die Aktie von „Buy" auf „Hold" herabgestuft und das Kursziel von 500 auf 400 US-Dollar gesenkt hat, reagiert der Markt nervös. Der Grund: Die mit viel Aufwand beworbenen KI-Funktionen des Software-Konzerns werden zwar genutzt – bringen aber kaum Geld ein.
Das Problem mit der KI-Monetarisierung
Analyst Brent Thill von Jefferies bringt es auf den Punkt: Adobe hat ein Nutzungsproblem, aber kein Umsatzproblem gelöst. Tools wie „Firefly" werden intensiv verwendet, allerdings vor allem über kostenlose Zugänge und Aktionsangebote. Eine messbare Beschleunigung beim Gesamtumsatz lässt sich daraus nicht ableiten.
Die Kritikpunkte im Überblick:
* Hohe Nutzungszahlen durch Gratisangebote, aber keine Zahlungsbereitschaft
* Kein sichtbarer Umsatzschub durch KI-Tools
* Auch für das Geschäftsjahr 2026 wird kein signifikanter Beitrag erwartet
Die Analysten hatten Adobe lange Zeit Vorschusslorbeeren gegeben. Diese Geduld ist nun aufgebraucht. Ohne handfeste Belege, dass sich die milliardenschweren KI-Investitionen in Cashflow umwandeln lassen, bleibt die Skepsis.
Wettbewerb von zwei Seiten
Hinzu kommt verschärfter Wettbewerbsdruck. Im Einstiegssegment macht Canva dem „Express"-Angebot von Adobe das Leben schwer. Im High-End-Bereich dringen spezialisierte KI-Anbieter wie OpenAI und Midjourney in Bereiche vor, die Adobe lange für sich reklamiert hatte. Diese Konstellation erschwert es dem Konzern, Preise anzuheben oder neue Funktionen konsequent kostenpflichtig zu machen – aus Angst vor Marktanteilsverlusten.
Charttechnisch angespannt
Mit einem Kurs um 332 US-Dollar bewegt sich die Aktie gefährlich nah an der wichtigen Unterstützungszone bei 311 US-Dollar. Diese Marke entspricht einem Mehrjahrestief. Ein Bruch könnte weitere Verkaufsorders auslösen. Trotz überverkaufter Indikatoren fehlt bislang die Kraft für eine nachhaltige Gegenbewegung – die fundamentale Neubewertung der KI-Fantasie lastet zu stark.
Die Hoffnung, dass 2026 zum Erntejahr für Adobes KI-Strategie wird, hat mit der Jefferies-Einschätzung einen deutlichen Dämpfer erhalten. Anleger warten nun auf konkrete Beweise, dass sich die Technologie auch finanziell auszahlt.
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