Adobe Aktie: Goldman sieht Rot
Goldman Sachs sorgt für Unruhe: Analystin Gabriela Borges hat die Adobe-Aktie auf "Sell" herabgestuft – mit einem Kursziel von 290 Dollar. Das bedeutet weitere 11 Prozent Abwärtspotenzial. Der Kern der Kritik: Adobe gelingt es nicht, seine KI-Werkzeuge in echte Umsätze zu verwandeln.
KI-Offensive ohne Ertrag
Die Investmentbank zweifelt offen daran, dass Adobe aus seinen generativen KI-Tools wie Firefly Kapital schlagen kann. Zwar hat das Unternehmen die Technologie aggressiv in Photoshop und Illustrator integriert, doch die erhoffte Umsatzdynamik bleibt aus. Am Montag reagierte die Aktie mit einem Minus von 1,9 Prozent und schloss bei 327,65 Dollar.
Goldman steht mit dieser Skepsis nicht allein da. BMO Capital Markets senkte das Kursziel von 400 auf 375 Dollar und stufte auf "Market Perform" herab. Jefferies revidierte das Rating von "Buy" auf "Hold" – Begründung: zunehmender Wettbewerbsdruck im unteren Marktsegment.
Konkurrenz nimmt zu
Besonders Canva setzt Adobe unter Druck. Die agile Plattform erobert gezielt Freelancer und kleine Unternehmen – Segmente, in denen Adobe traditionell stark war. Hinzu kommt die Bewertungsfrage: Trotz eines KGV von rund 20, das unter dem historischen Durchschnitt liegt, schwindet die Prämie angesichts schwächerer Wachstumsprognosen.
Technisch steht die Aktie unter Druck. Mit 327,65 Dollar notiert sie gefährlich nah am 52-Wochen-Tief von 311 Dollar. Institutionelle Investoren wie Grimes & Co haben ihre Positionen bereits im dritten Quartal reduziert.
Die nächsten Quartale werden zeigen, ob das Management einen überzeugenden Plan zur KI-Monetarisierung vorlegen kann. Bis dahin bleibt der Weg nach unten offen – Goldman Sachs' Zielmarke von 290 Dollar ist keine theoretische Größe mehr.
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