Adobe Aktie: Analysten drehen ab
Adobe steht unter Druck. Am Dienstag brach die Aktie um 5,4 Prozent ein und markierte ein neues 52-Wochen-Tief bei 309,93 US-Dollar. Auslöser war eine Serie von Analystenstimmen, die dem Software-Konzern zunehmend skeptisch gegenüberstehen. Im Kern steht die Frage: Verliert Adobe durch KI seinen Wettbewerbsvorsprung?
Oppenheimer zieht die Reißleine
Den Anfang machte Oppenheimer. Die Investmentbank stufte Adobe von "Outperform" auf "Perform" herab. Die Begründung: Die erhoffte Wachstumsbeschleunigung durch KI-Initiativen sei ausgeblieben. Stattdessen sprechen die Analysten von "uninspirierendem und sich verlangsamenden Umsatzwachstum" in einem schwierigen Übergangsumfeld.
Kurz darauf folgte Goldman Sachs mit einer Verkaufsempfehlung beim Start der Coverage – ein ungewöhnlich negatives Signal. Bereits im Januar hatten auch Jefferies und BMO Capital Markets ihre Einschätzungen nach unten korrigiert. Die zentrale Sorge aller Häuser: KI-native Kreativplattformen und neue Tools großer Tech-Konzerne höhlen Adobes Marktstellung aus.
KI-Features treffen auf Marktskepsis
Das Timing könnte paradoxer kaum sein. Adobe hat zuletzt massiv in KI-Funktionen investiert und erst kürzlich OpenAIs GPT-Image 1.5 in seinen Firefly-Service integriert. Zahlreiche Produktankündigungen sollten zeigen, dass der Konzern im KI-Zeitalter mithalten kann.
Doch die Wall Street kauft die Story aktuell nicht. Der Kontrast zwischen Produktoffensive und negativer Analystenstimmung offenbart eine grundlegende Skepsis: Kann Adobe mit den neuen Features tatsächlich Preissetzungsmacht und Marktdominanz verteidigen? Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutet auf eine Wachstumsverlangsamung hin – ein weiterer Belastungsfaktor.
Bewährungsprobe im März
Die Aktie notiert mittlerweile deutlich unter ihren wichtigen gleitenden Durchschnitten. Der Analystenkonsens ist so vorsichtig wie seit 2013 nicht mehr. Am 11. oder 12. März steht die Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2026 an. Das Management wird dann konkret belegen müssen, wie die KI-Strategie in Umsatz umgemünzt wird – und ob die Wettbewerbssorgen übertrieben sind.
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