Während der Goldpreis seit 2025 um rund 70 % gestiegen ist, hinken viele Bergbau-Aktien dieser Entwicklung deutlich hinterher. Für Lion One Metals rückt nun die operative Umsetzung beim Tuvatu-Goldprojekt in Fidschi in den Fokus, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Kann das Unternehmen die bestehende Bewertungslücke zum Goldpreis endlich schließen?

  • Bergbau-Sektor notiert 15 bis 17 % unter den Gold-Spotpreisen.
  • Marktkapitalisierung von rund 147 Millionen CAD.
  • Analystenhaus Couloir Capital initiierte Anfang Februar die Coverage mit einem „Buy“-Rating.

Operativer Fokus und Management

Der Markt wartet derzeit auf den Nachweis, dass die Tuvatu-Mine ihre Durchsatzziele stabil erreichen kann. Nachdem im letzten Jahr die Belüftungssysteme modernisiert und die Produktion im Schrumpfbau-Verfahren gestartet wurden, müssen diese Fortschritte nun in einen kontinuierlichen Cashflow münden. Analysten betrachten die Fähigkeit, die Förderkosten bei steigender Produktion zu kontrollieren, als entscheidende Kennzahl für die kommenden Wochen.

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Parallel dazu steht die strategische Neuausrichtung nach personellen Wechseln im Blickpunkt. Ende letzten Jahres verließ CEO Ian Berzins das Unternehmen, während vor wenigen Wochen der Kapitalmarkt-Experte David Anderson in das Board aufrückte. Investoren beobachten genau, wie die neue Führung und der strategische Investor Arete Capital die künftige Richtung des Unternehmens beeinflussen werden.

Marktumfeld und Angebotsknappheit

Die fundamentalen Rahmenbedingungen für Goldproduzenten bleiben positiv. Die weltweite Nachfrage überstieg 2025 erstmals die Marke von 5.000 Tonnen, was maßgeblich auf Käufe der Zentralbanken zurückzuführen ist. Gleichzeitig leidet die Branche unter einem Mangel an signifikanten Neuentdeckungen in den vergangenen zwei Jahren. Dieses Angebotsdefizit könnte Hochgrad-Produzenten wie Lion One eine zusätzliche Knappheitsprämie verleihen, sofern die operativen Ziele erreicht werden.

Die Veröffentlichung der Finanzergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 wird für Mitte Februar erwartet. Marktteilnehmer werden die Zahlen genau auf Umsatzkennzahlen und die All-in Sustaining Costs (AISC) prüfen, um die Rentabilität bei Goldpreisen von 5.000 US-Dollar zu verifizieren. Die Ergebnisse für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres sind für Mai 2026 projektiert.

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