Adidas setzt ein klares Signal an den Markt: Ab Februar soll ein Aktienrückkaufprogramm starten – bis zu 1 Mrd. Euro schwer. Genau diese Aussicht gibt dem Papier zuletzt Halt, auch wenn die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten weiter deutlich im Minus liegt. Wie viel Substanz steckt hinter dem Rückkauf-Impuls?

Rückkaufprogramm als Kurstreiber

Der geplante Rückkauf wirkt wie ein Sicherheitsnetz: Wenn ein Unternehmen eigene Aktien in relevantem Umfang einsammelt, reduziert das tendenziell das Angebot am Markt. Gleichzeitig wird der Schritt oft als Hinweis auf finanzielle Stärke interpretiert – zumindest dann, wenn er von soliden Ergebnissen begleitet wird.

Ein Blick auf den Kurs zeigt, warum Anleger dafür empfänglich sind: Trotz einer Erholung in den vergangenen Tagen bleibt der Titel klar unter seinen längerfristigen Durchschnittswerten und damit im „Aufholmodus“.

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  • Aktueller Kurs (heute): 151,25 €
  • Entwicklung 7 Tage: +4,64%
  • Entwicklung 12 Monate: -40,31%
  • Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt: -15,52% (200-Tage: 179,03 €)
  • RSI (14 Tage): 41,1

Zahlen 2025: Rekordumsatz, Ergebnis fast verdoppelt

Rückenwind kommt auch von den vorläufigen Eckdaten für 2025. Adidas meldete währungsbereinigt einen Umsatzanstieg auf 24,81 Mrd. Euro – Rekordniveau. Noch wichtiger für den Markt: Das Betriebsergebnis kletterte auf 2,06 Mrd. Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Genau diese Kombination aus Wachstum und deutlich besserer Profitabilität liefert die Grundlage, auf der ein Rückkaufprogramm glaubwürdiger wirkt.

Analysten: Positiv – aber nicht einheitlich

Bei Analysten fällt das Bild gemischt, aber tendenziell konstruktiv aus. Die DZ Bank bestätigte Ende Januar ihre Einschätzung „Kaufen“ und nannte einen fairen Wert von 240 €. Als möglicher Treiber wird die Fußball-WM 2026 in Nordamerika genannt, die das Trikot- und Ausrüstungsgeschäft anschieben könnte. Barclays bleibt dagegen bei „Equal Weight“ und positioniert sich damit neutraler.

Am Tief vom 29. Januar (143,50 €) ist die Aktie inzwischen wieder vorbei, der Abstand beträgt rund 5,4%. Gleichzeitig liegt der Kurs noch 6,24% unter dem 50-Tage-Durchschnitt (161,31 €) – ein Hinweis, dass die Erholung bislang eher eine Stabilisierung als ein klarer Trendwechsel ist.

Im Kalender steht als nächster Fixpunkt März: Dann will Adidas die finalen Zahlen vorlegen – zusammen mit der detaillierten Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

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