Adidas macht Ernst: Ab heute fließt Geld direkt an die Aktionäre zurück. Der Sportartikelhersteller startet sein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm über bis zu eine Milliarde Euro – ein Signal, das nach den jüngst gemeldeten Rekordzahlen nicht überrascht. Doch was steckt genau dahinter?

Die wichtigsten Fakten:

  • Gesamtvolumen: Bis zu 1 Milliarde Euro
  • Erste Tranche: 500 Millionen Euro bis 18. März 2026
  • Großteil der Aktien soll eingezogen werden
  • Programm läuft bis Ende 2026

Halbe Milliarde in sechs Wochen

Die erste Phase des Rückkaufs ist ambitioniert dimensioniert. Bis zum 18. März will Adidas Papiere im Wert von bis zu 500 Millionen Euro vom Markt nehmen. Das entspricht der Hälfte des Gesamtvolumens in nur sechs Wochen. Die zurückgekauften Aktien sollen mehrheitlich eingezogen werden, was die Anzahl der ausstehenden Anteile reduziert und rechnerisch den Gewinn je Aktie erhöht.

Rückenwind durch Rekordjahr

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Der Zeitpunkt des Programmstarts ist kein Zufall. Ende Januar hatte der Konzern vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt, die einen Rekordumsatz und eine deutliche Verbesserung beim operativen Ergebnis zeigten. Das Rückkaufprogramm unterstreicht nun die gestärkte finanzielle Position. Mit der Kapitalrückführung signalisiert das Management, dass keine großen Übernahmen oder Investitionen anstehen.

Was als Nächstes kommt

Am 4. März folgt der entscheidende Termin: Dann präsentiert Adidas die finalen und geprüften Geschäftsergebnisse für 2025. Wichtiger noch dürfte der Ausblick auf das laufende Jahr sein, der an diesem Tag ebenfalls erwartet wird. Die Q1-Zahlen folgen am 29. April, die Hauptversammlung steigt am 7. Mai.

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