Adidas Aktie: Effiziente Wachstumsstrategien!
Die Anteilsscheine des Sportartikelriesen haben hinter sich, was man an der Börse gemeinhin als Horrorjahr bezeichnet: Ein Minus von über 40 Prozent in zwölf Monaten. Doch nun setzt CEO Bjørn Gulden ein massives finanzielles Ausrufezeichen. Mit Rekordumsätzen im Rücken und einem milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm will der Konzern das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen. Kann dieser Schritt den Boden für die Aktie bilden?
- Umsatzrekord: 24,81 Milliarden Euro Erlös im Jahr 2025.
- Gewinnsprung: Betriebsergebnis um 54 Prozent auf über 2 Milliarden Euro gesteigert.
- Kapitalmaßnahme: Aktienrückkauf von bis zu 1 Milliarde Euro ab Februar 2026.
Rekorderlöse gegen den Trend
Während der Aktienkurs gestern bei 150,15 Euro und damit in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Tief notierte, erzählen die operativen Zahlen eine andere Geschichte. Adidas hat für das Jahr 2025 vorläufige Ergebnisse vorgelegt, die trotz widriger Umstände einen neuen historischen Höchstwert beim Umsatz markieren. Währungsbereinigt legten die Erlöse der Kernmarke um 13 Prozent zu.
Besonders bemerkenswert ist dieses Wachstum vor dem Hintergrund massiver Währungseffekte. Diese belasteten das Ergebnis mit über einer Milliarde Euro. Dass der Konzern dennoch ein zweistelliges Wachstum in allen Märkten verzeichnete, deutet auf eine robuste Nachfrage nach den Produkten hin, die der Aktienmarkt derzeit noch nicht honoriert.
Profitabilität deutlich gesteigert
Neben dem Umsatzwachstum konnte das Management auch die Effizienz signifikant verbessern. Das Betriebsergebnis kletterte von 1,337 Milliarden Euro im Vorjahr auf 2,056 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Verbesserung der operativen Marge auf 8,3 Prozent. Selbst das Schlussquartal 2025, oft ein schwieriger Zeitraum im Einzelhandel, zeigte eine Verdopplung des operativen Ergebnisses auf 164 Millionen Euro.
Der angekündigte Aktienrückkauf ist in diesem Kontext mehr als nur Kurspflege. Da das Programm aus dem operativen Cashflow finanziert wird, unterstreicht es die Liquidität des Unternehmens. Der Rückkauf von bis zu einer Milliarde Euro soll noch im laufenden Monat Februar beginnen und signalisiert, dass das Management die eigene Aktie auf dem aktuellen Niveau für unterbewertet hält.
Der nächste entscheidende Termin für Anleger ist der 4. März 2026. Dann wird Adidas die endgültigen Zahlen vorlegen und vor allem die Prognose für das laufende Geschäftsjahr sowie Details zur weiteren Kapitalallokation präsentieren. Hält die Unterstützung im Bereich von 143 Euro, könnte der Rückkauf als technischer Katalysator wirken.
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