Adidas Aktie: Kritische Momente?
Rekordzahlen, mehr Dividende, neuer Aktienrückkauf – und trotzdem kippt die Stimmung. Adidas hat 2025 operativ stark abgeliefert, doch der vorsichtige Blick auf 2026 hat Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Entscheidend ist dabei weniger das Vergangene als die Frage: Wie groß wird der Gegenwind durch Zölle und Währung wirklich?
Starkes Jahr 2025 – mit Rückenwind aus dem Kerngeschäft
Für 2025 meldete Adidas einen währungsbereinigten Umsatzanstieg um 13% auf 24,8 Mrd. Euro – Rekord. Treiber waren laut Unternehmen vor allem das Direct-to-Consumer-Geschäft sowie zweistellige Wachstumsraten in allen Kernmärkten.
Auch die Profitabilität zog deutlich an. Das Betriebsergebnis stieg um 54% auf 2,056 Mrd. Euro, die operative Marge kletterte von 5,6% auf 8,3%. Im vierten Quartal verdoppelte sich der operative Gewinn auf 164 Mio. Euro bei 6,1 Mrd. Euro Umsatz.
Parallel sorgt der Konzern auch auf der Führungsebene für Kontinuität: Der Aufsichtsrat verlängerte den Vertrag von CEO Bjørn Gulden vorzeitig bis 2030.
Warum der Markt trotzdem verkauft
Der Knackpunkt liegt in der Prognose für 2026. Adidas stellt für das laufende Jahr ein Betriebsergebnis von rund 2,3 Mrd. Euro in Aussicht – und kalkuliert dabei Gegenwind von rund 400 Mio. Euro ein. Als Ursachen nennt das Management neue US-Importzölle sowie ungünstige Währungseffekte, insbesondere einen schwachen US-Dollar.
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Genau diese Diskrepanz zwischen starken 2025er-Zahlen und gedämpfter Gewinnerwartung für 2026 hat die Börse kalt erwischt. In den vergangenen Tagen blieb entsprechend vor allem Ernüchterung hängen – trotz der operativen Fortschritte.
Passend dazu ist das Chartbild angeschlagen: Am Freitag schloss die Aktie bei 142,75 Euro (-1,89%) und notiert damit nur knapp über dem 52‑Wochentief von 141,60 Euro. Auf 7-Tage-Sicht steht ein Minus von 9,82% zu Buche.
Mehr für Aktionäre – aber der Fokus liegt auf 2026
Immerhin: Aktionäre sollen stärker beteiligt werden. Vorgesehen ist eine um 40% erhöhte Dividende von 2,80 Euro je Aktie. Zusammen mit einem neuen Aktienrückkaufprogramm will Adidas im laufenden Jahr rund 1,5 Mrd. Euro an die Anteilseigner zurückführen.
Unterm Strich bleibt die Lage klar: 2025 liefert eine starke Basis, doch für die Bewertung zählt jetzt, ob Adidas den angekündigten Gegenwind von rund 400 Mio. Euro aus Zöllen und Währungseffekten im Jahresverlauf abfedern kann – denn genau daran hängt, ob die 2026er-Prognose nur vorsichtig oder tatsächlich eng kalkuliert ist.
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