Die Adidas Aktie gerät zum Wochenausklang unter Druck. Auslöser ist eine Neubewertung der Schweizer Großbank UBS, die ihr Kursziel deutlich zusammenstreicht. Trotz Kaufempfehlung zeigt sich: Die Erwartungen an den Sportartikelhersteller müssen nach einem schwierigen Jahr korrigiert werden.

UBS kappt Erwartungen um 18 Euro

Analyst Robert Krankowski von der UBS senkt das Kursziel von 274 auf 256 Euro – behält aber die Einstufung "Buy" bei. Die Begründung: Nach einem herausfordernden 2025 benötigt Adidas künftig ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich, um eine EBIT-Marge von rund 10 Prozent zu erreichen.

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Zentrale Fakten:
- Neues UBS-Kursziel: 256 Euro (zuvor 274 Euro)
- Rating: weiterhin "Buy"
- Rechnerisches Potenzial: rund 59 Prozent
- Aktueller Kurs: 161 Euro (Xetra)

Mehrfrontenangriff belastet

Die UBS-Senkung kommt nicht aus dem Nichts. Bereits am 7. Januar stufte die Bank of America Adidas auf "Verkaufen" ab und nannte als Kursziel lediglich 160 Euro. Die Begründung damals: Das Ende des "Sneaker-Booms" sei absehbar. Diese doppelte Skepsis drückt die Aktie an eine kritische Schwelle.

Hinzu kommt eine personelle Entwicklung beim Wettbewerb: Die britische Luxus-Streetwear-Marke Represent verpflichtete Jim Anfuso als Präsidenten für Nordamerika – ausgerechnet den früheren Leiter des Yeezy-Geschäfts bei Adidas. Der Verlust könnte sich als schmerzhaft erweisen, gerade im wichtigen US-Markt.

Charttechnik unter der Lupe

Seit Jahresbeginn verlor die Aktie knapp 4 Prozent. Die Marke bei 160 Euro fungiert aktuell als Unterstützung. Ein Bruch würde den Abwärtstrend beschleunigen und Raum bis zur 150-Euro-Zone öffnen. Die nächsten Quartalszahlen am 11. März könnten über die weitere Richtung entscheiden.

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