ABO Energy Aktie: Historische Krise!
ABO Energy kämpft mit den massivsten Problemen seit der Unternehmensgründung. Nach zwei Gewinnwarnungen erwartet der Projektentwickler für 2025 einen Rekordverlust von rund 170 Millionen Euro. Um die Stabilität zu sichern, wurde eine Stillhaltevereinbarung mit den wichtigsten Finanzierern geschlossen – nun folgt ein harter Sanierungskurs inklusive externer Experten.
Die Gründe für den Absturz
Erstmals in der Firmengeschichte schreibt ABO Energy rote Zahlen. Verantwortlich für das Minus von 170 Millionen Euro sind laut Management drastisch verschlechterte Marktbedingungen. Besonders die deutschen Onshore-Wind-Ausschreibungen im Jahr 2025 belasteten das Ergebnis: Eine deutliche Überzeichnung führte zu signifikant reduzierten Einspeisevergütungen.
In der Folge mussten Projekte in das Jahr 2026 verschoben und erhebliche Sonderabschreibungen vorgenommen werden. Niedrigere Entwicklermargen und Neubewertungen aufgrund gesunkener Erwartungen an das Zuschlagsniveau verschärften die finanzielle Schieflage zusätzlich.
Stillhalteabkommen und Personalabbau
Um Zeit für eine Neustrukturierung zu gewinnen, einigte sich das Unternehmen am 23. Januar mit seinen Kreditgebern auf ein Stillhalteabkommen. Dieses betrifft Konsortialkredite sowie Schuldscheindarlehen und verhindert vorerst, dass Banken Kündigungsrechte geltend machen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ABO WIND AG?
Ein externes Beratungsunternehmen erstellt derzeit ein Sanierungsgutachten, dessen Entwurf in der ersten Februarhälfte vorliegen soll. Unterstützt wird der Prozess durch die Restrukturierungsexperten von Hübner Management, die ein CRO-Team (Chief Restructuring Officer) stellen. Teil des geplanten Effizienzprogramms ist voraussichtlich auch ein Personalabbau.
Anleihegläubiger müssen verzichten
Der Sanierungsplan fordert auch Zugeständnisse von Investoren der Anleihen 2024/2029 und 2021/2030. Sie sollen auf die sogenannte Negativverpflichtungsklausel verzichten. Dieser Schritt ist notwendig, um Sicherheiten für Zwischenfinanzierungen laufender Projekte stellen zu können, ohne gegen Anleihebedingungen zu verstoßen.
Als fundamentale Basis für die Rückkehr in die Gewinnzone sieht das Management die Projektpipeline von rund 30 Gigawatt an Wind-, Solar- und Batterieprojekten. Konkrete Details zur Einbindung der Anleihegläubiger werden am 5. Februar 2026 in einer digitalen Informationsveranstaltung erläutert, bevor der finale Sanierungsentwurf Mitte Februar erwartet wird.
ABO WIND AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ABO WIND AG-Analyse vom 31. Januar liefert die Antwort:
Die neusten ABO WIND AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ABO WIND AG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ABO WIND AG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








