Lynas Rare Earths Aktie: USA prescht vor
Die USA setzen auf eigene Lieferketten für Seltene Erden, während Lynas mit Produktionsrückgängen und einem Führungswechsel konfrontiert ist. Der Wettbewerb um kritische Rohstoffe verschärft sich.
Die USA setzen auf eigene Lieferketten für Seltene Erden, während Lynas mit Produktionsrückgängen und einem Führungswechsel konfrontiert ist. Der Wettbewerb um kritische Rohstoffe verschärft sich.
Gold hat Ende Januar plötzlich den Rückwärtsgang eingelegt – und Newmont bekam das sofort zu spüren. Der Rücksetzer zeigt, wie eng die Aktie am Metallpreis hängt. Was hat die Korrektur ausgelöst, und worauf kommt es jetzt an?
Warum der Kurs drehte
Auslöser war vor allem eine deutliche Korrektur beim Goldpreis. Der Preis war in derselben Woche zunächst stark gestiegen und dann spürbar zurückgekommen. Für Newmont ist das entscheidend: Als größter Goldproduzent reagiert die Aktie typischerweise sensibel, wenn der Rückenwind durch steigende Goldpreise nachlässt. Der Rückgang fiel zudem in eine Phase, in der zuvor viel Optimismus eingepreist war. Nach der Rally der vergangenen Wochen wirkte der Abverkauf wie eine schnelle Neubewertung – weniger wegen Unternehmensnachrichten, sondern wegen des übergeordneten Marktimpulses.
Ocugen liefert zum Jahresstart gleich zwei klinische Updates mit Rückenwind – und sammelt parallel frisches Geld ein. Das Zusammenspiel ist typisch für Biotech: Gute Daten können Hoffnung machen, eine Kapitalerhöhung drückt aber oft kurzfristig auf die Stimmung. Was steckt hinter den Studienergebnissen – und warum reagiert der Markt trotzdem nervös?
Hoffnungsträger in der Augenheilkunde
Im Mittelpunkt stehen neue Daten zur Gentherapie OCU410 bei „Geographic Atrophy“ (GA), einer Folge der trockenen altersbedingten Makuladegeneration. Laut Ocugen zeigten vorläufige Phase-2-Ergebnisse der ArMaDa-Studie (Update vom 15. Januar) eine 46% geringere Läsionsausbreitung gegenüber der Kontrollgruppe – gemessen nach 12 Monaten bei rund der Hälfte der ausgewerteten Patienten. Auffällig: Die Wirkung unterschied sich nach Dosierung. Die mittlere Dosis schnitt besser ab als die hohe Dosis.
Der Goldproduzent Barrick bestätigt den Wechsel an der Finanzspitze und erwägt eine Abspaltung von Kernassets. Der anstehende Quartalsbericht soll Klarheit über die strategische Ausrichtung bringen.
Alibaba treibt mit neuem KI-Prozessor und autonomer Logistik seine Technologieoffensive voran und profitiert von genehmigten Nvidia-Chip-Käufen.
Porsche verzeichnete 2025 einen deutlichen weltweiten Absatzrückgang von 10 Prozent, angetrieben von einem massiven Einbruch im China-Geschäft. Leerverkäufer positionieren sich gegen das Unternehmen.
Der chinesische Elektroautohersteller BYD verzeichnet einen dramatischen Absatzeinbruch von 30 Prozent im Januar, was zu massiven Kursverlusten führt. Die gesamte Branche in China leidet unter einer Nachfrageflaute.
Der Softwarekonzern Adobe sieht sich mit Analysten-Abstufungen, wachsendem KI-Wettbewerb und einem geplanten Insider-Verkauf konfrontiert. Die Aktie notiert deutlich unter ihrem Jahreshoch.
Volatus Aerospace installiert Flugsimulator für Hybrid-Drohnen und konkretisiert die Zusammenarbeit mit Dufour Aerospace für arktische, staatliche und kommerzielle Logistikmissionen.
Bayer hat sich zuletzt schon wieder erholt. Sind 50 Euro oder 51 Euro tatsächlich als Kursziel noch immer möglich? Erstaunlich!
Der Immobilien-REIT legt am 24. Februar 2026 seine Geschäftszahlen vor. Der Fokus liegt auf Mieteinnahmen, der europäischen Expansion und den Auswirkungen des Zinsumfelds auf die Bewertung.
Procter & Gamble muss sich gerade in einem Umfeld behaupten, in dem Konsumenten genauer hinschauen – und Kosten durch Zölle und Umstrukturierungen spürbar werden. Nach den Zahlen für das zweite Geschäftsquartal und einer Analysten-Abstufung sortieren Anleger deshalb neu. Wie stabil ist das Wachstum, wenn höhere Preise kaum noch ziehen?
Zahlen: Stabil, aber ohne Rückenwind
Die Quartalszahlen (veröffentlicht am 22. Januar) liefern ein gemischtes Bild. Der Umsatz stieg zwar leicht auf 22,2 Milliarden US-Dollar. Entscheidend ist jedoch: Das organische Wachstum blieb unterm Strich bei null. Preiserhöhungen konnten einen Rückgang der Absatzmengen nur ausgleichen – ein Hinweis darauf, dass die Nachfrage in Teilen empfindlicher geworden ist. Beim Ergebnis zeigte sich ebenfalls diese Zweiteilung.
Die für 2026 geplante Einführung der rein elektrischen 'Neuen Klasse' wird für BMW zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor im hart umkämpften E-Mobilitätsmarkt.
Lufthansa modernisiert ihre Airbus A380 mit neuer Business Class, um Lieferverzögerungen bei der Boeing 777-9 auszugleichen und auf Premium-Strategie zu setzen.
Schlechte Verkaufszahlen für den Januar meldete nun die BYD. Für den Montagshandel heißt da: Warm anziehen!
Palantir macht sich wieder auf den Weg nach oben, meinen einige Beobachter vor dem heutigen Tag. Es folgen die Zahlen!
UnitedHealth verzeichnete einen massiven Kursverlust, nachdem ein Regulierungsvorschlag die Erwartungen für Medicare Advantage drastisch unterschritt. Trotz solider Quartalszahlen überschatten niedrigere Erstattungssätze die Aussichten.
TeamViewer erfüllt Umsatzprognose für 2025, doch die Aktie notiert nahe dem Jahrestief. Die Veröffentlichung der Jahreszahlen und die neue Guidance am 10. Februar sind entscheidend.
TUI stellt am 10. Februar Quartalszahlen vor und hält Hauptversammlung ab. Die mögliche Wiederaufnahme der Dividendenzahlung und der Ausblick auf die Sommersaison 2026 stehen im Fokus der Anleger.
Die Tage der Covestro-Aktie auf dem freien Markt sind gezählt. Nachdem der Ölriese ADNOC über seine Tochtergesellschaft die volle Kontrolle übernommen hat, läuft nun das formale Verfahren, um die Börsengeschichte des Werkstoffherstellers zu beenden. Für die verbliebenen Kleinanleger stellt sich in diesem Endspiel nur noch eine entscheidende Frage: Wie hoch fällt die finale Barabfindung aus?
Verfahren: Start des Squeeze-Outs durch Großaktionär XRG P. J. S. C. (ADNOC). Börsensegment: Rückzug aus dem Prime Standard in den General Standard beantragt. Stichtag: Entscheidung über Zwangsabfindung auf der Hauptversammlung am 15. April 2026. Squeeze-Out statt operativer Treiber
Mit einem Anteil von mittlerweile über 95 Prozent hat die ADNOC-Tochter XRG P. J. S. C. die rechtliche Schwelle für den sogenannten Squeeze-Out überschritten.
DroneShield hat sich am Freitag noch gerade in das Wochenende retten können. Mit mehr als 2 Euro kann es nun wieder extrem werden!
Die Gematik hat die technische Einbindung der Redcare-App bestätigt, was eine zentrale Hürde für das Wachstum mit digitalen Rezepten beseitigt und die Aktie beflügelt.
IREN will nicht länger nur als Bitcoin-Miner wahrgenommen werden. Mit einer strategischen Neuausrichtung Richtung KI-Infrastruktur und einem großen Microsoft-Deal rückt das Unternehmen plötzlich in ein ganz anderes Licht. Entscheidend ist jetzt, ob aus der Story auch messbare Fortschritte werden. Microsoft als wichtiger Türöffner
Der zentrale Impuls kommt von einer Vereinbarung über KI-Cloud-Services mit Microsoft. Spätestens seit Ende 2025 steht dabei ein möglicher mehrjähriger Deal im Raum, der in Berichten mit rund 9,7 Milliarden US-Dollar beziffert wurde. Für Anleger ist das vor allem eins: eine Art Gütesiegel für den Strategiewechsel – denn Microsoft sucht für seine wachsenden KI-Anwendungen dringend zusätzliche GPU-Kapazitäten. Konkret geht es um den Aufbau großer GPU-Cluster in IRENs Rechenzentren, darunter ein bedeutender Standort in Texas.
Apple übernimmt ein KI-Startup für zwei Milliarden Dollar und profitiert von einer neuen Steuerregel in Indien, um seine technologische Führung und Fertigungsstrategie auszubauen.
Am Mittwoch legt OMV die Jahreszahlen für 2025 vor – und geht mit einem klaren Ballast in die Veröffentlichung. Bereits Mitte Januar kündigte der Konzern hohe, aber nicht zahlungswirksame Wertberichtigungen für das vierte Quartal an. Dazu kommt ein spürbar raueres Preis- und Produktionsumfeld zum Jahresende. Die Frage, die am 4. Februar im Mittelpunkt stehen dürfte: Wie stark überlagern die Sondereffekte das Bild – und was bleibt operativ übrig?
Wertberichtigungen: 700 Millionen Euro im Q4
OMV hat in einem Trading-Update vom 15. Januar nicht-zahlungswirksame Wertberichtigungen von insgesamt 700 Millionen Euro für Q4 2025 angekündigt. Laut Reuters setzt sich das Paket aus zwei Treibern zusammen:
400 Mio. Euro durch geringere Fördermengen in Rumänien, Tunesien und Neuseeland300 Mio.