Nvidia dominiert den Markt für KI-Hardware und meldet historische Rekordgewinne. Während das US-Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr Milliarden scheffelte, braut sich in China eine ernsthafte Bedrohung zusammen. Der Technologiekonzern Huawei bringt einen neuen Chip in Stellung, der Nvidias Vormachtstellung im asiatischen Raum direkt attackiert.

Neuer Konkurrent im Nacken

Verantwortlich für den wachsenden Druck ist Huaweis neuer KI-Prozessor 950PR. Lokale Technologieriesen wie ByteDance und Alibaba planen bereits erste Bestellungen, nachdem Kunden den Chip erfolgreich getestet haben. Huawei peilt für dieses Jahr die Auslieferung von rund 750.000 Einheiten an.

Ein entscheidender Vorteil des neuen Modells ist die verbesserte Kompatibilität mit Nvidias CUDA-Softwareökosystem. Das erleichtert chinesischen Entwicklern den Wechsel der Hardware erheblich. Preislich liegt die Standardversion bei umgerechnet knapp 6.900 US-Dollar. Washingtons Exportbeschränkungen spielen Huawei dabei zusätzlich in die Karten, da Nvidia seine fortschrittlichsten Chips nicht mehr auf dem chinesischen Festland verkaufen darf.

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Rekordzahlen treffen auf Marktkorrektur

Fundamental steht der US-Konzern glänzend da. Im Ende Januar 2026 abgeschlossenen Geschäftsjahr kletterte der Gesamtumsatz um 65 Prozent auf 215,9 Milliarden US-Dollar. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 120 Milliarden US-Dollar. Das Rechenzentrumsgeschäft treibt dieses Wachstum fast im Alleingang und machte zuletzt über 91 Prozent der Quartalserlöse aus.

Trotz dieser beeindruckenden Bilanz notiert der Titel seit Jahresbeginn rund 9,6 Prozent im Minus und ging am Freitag bei 145,54 Euro aus dem Handel. Diese Schwäche spiegelt das aktuelle Marktumfeld wider. Der technologielastige Nasdaq Composite ist kürzlich in eine Korrekturphase eingetreten. Geopolitische Spannungen und eine kritischere Betrachtung der weltweiten KI-Ausgaben belasten die Stimmung der Investoren.

Verschiebungen im Hardware-Markt

Langfristig deuten sich zudem strukturelle Veränderungen an. Analysten von TrendForce prognostizieren, dass der Marktanteil von GPUs in KI-Servern im Jahresverlauf auf 69,7 Prozent sinken dürfte, während spezialisierte ASIC-Chips aufholen.

Nvidia steuert derweil auf das nächste Etappenziel zu: Für das laufende Quartal peilt das Management einen Umsatz von rund 78 Milliarden US-Dollar an. Die genauen Auswirkungen der chinesischen Konkurrenz und der Marktkorrektur auf die Bilanzen werden am 27. Mai sichtbar, wenn der Konzern seine nächsten Quartalszahlen präsentiert.

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