Xiaomi greift zum teuersten Signal, das ein Management kurzfristig senden kann: Es kauft eigene Aktien, und zwar in Serie. Das neue Rückkaufprogramm über bis zu 2,5 Milliarden HK Dollar, umgerechnet rund 321 Millionen US Dollar, kam schon zum Wochenstart auf den Tisch und hob die Aktie in Hongkong auf 36,02 HK Dollar, ein Plus von über 2 %, während der Hang Seng Tech Index nur wenig bewegte. Am Ende der Woche zeigt sich: Nützt alles nichts. Die Notierungen sind an den Euro-Börsen bei 3,83 Euro in einem Abwärtsmarsch. Seit 1. Januar ging es bereits wieder um über 10 % abwärts. Das zeigt sich in der Euro-Zone wie auch in Hongkong.

Seit dem Hoch nahe 60 HK Dollar Ende September 2025 verlor Xiaomi an der Börse mehr als 560 Milliarden HK Dollar an Wert, die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 918 Milliarden HK Dollar, seit Jahresbeginn 2026 summiert sich das Minus auf über 8 %. Die Rückkäufe wirken damit wie ein Schutzschild gegen anhaltenden Verkaufsdruck, nicht wie eine Kür.

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Xiaomi: Viel Substanz oder reine Panik?

Das neue Programm steht nicht allein. Xiaomi kaufte zwischen 20. November 2025 und 22. Januar bereits 206 Millionen Aktien über 34 aufeinanderfolgende Handelstage für mehr als 7 Milliarden HK Dollar. Mitte Januar folgten weitere 4 Millionen Aktien für 152 Millionen HK Dollar. Dazu kam eine weitere Transaktion mit 5,7 Millionen Aktien für 200,7 Millionen HK Dollar. Diese Häufung zeigt einen klaren Willen, den Kurs zu stützen, doch der Markt fragt nach dem Grund, warum diese Stütze überhaupt nötig erscheint.

Die Belastung kommt aus mehreren Ecken. Im Smartphone Geschäft drücken steigende Preise für Speicherchips auf die Marge, weil die Komponentenbeschaffung teurer wird und die Preissetzung im Massenmarkt keine freie Hand lässt. Genau deshalb kursieren Hinweise auf nach unten angepasste interne Auslieferungsziele für 2026. Der Druck erreicht damit nicht nur die Gewinnrechnung, sondern auch die Volumenstory.

Im E-Fahrzeug-Geschäft wächst parallel die Skepsis. Das Auslieferungsziel von 550.000 Einheiten für 2026 stößt auf Zurückhaltung, zusätzlich sorgen Änderungen an Subventionsregeln in China für Margendruck. Dazu kommen Sicherheitsmeldungen, weil Xiaomi am 20. Januar zwei Fahrzeugbrände registrierte, einen in einer Werkstatt auf Hainan und einen nach einem Unfall in Henan. CEO Lei Jun kündigte an, das Thema direkt zu adressieren, doch der Markt verknüpft solche Nachrichten sofort mit Risikoabschlägen.

Man kann es drehen und wenden wie man will: Die Aktie ist im Abwärtstrend, der mittlerweile fast schon dramatische Ausmaße angenommen hat. Dennoch gibt es sehr positive Kursziele!

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