Deutsche Telekom Aktie: Netz wächst von Essen bis Greifswald
Die Deutsche Telekom baut ihr Netz auf breiter Front aus — und setzt dabei auf eine Doppelstrategie aus Übernahmen und Neubau. Am Mittwoch gab der Konzern mehrere konkrete Fortschritte bekannt, die das Bild eines Unternehmens zeichnen, das die physische Infrastrukturhoheit systematisch ausweitet.
Glasfaser: Übernahme als Beschleuniger
Im Ruhrgebiet startet die Telekom den Glasfaserausbau für rund 25.000 Haushalte und Unternehmen in Essen — direkt nach der Übernahme des lokalen Netzes von DOKOM 21. Das ist kein Zufall, sondern Methode: Statt bei null anzufangen, übernimmt der Konzern bestehende Strukturen und modernisiert sie auf aktuelle Standards. Schneller, günstiger, mit weniger Tiefbau. Parallel dazu rollt die Telekom in Giengen an der Brenz den Glasfaserausbau für über 5.200 Einheiten aus.
Wettbewerber wie 1&1 versuchen unterdessen, über das Netz von Deutsche Glasfaser Marktanteile zu gewinnen. Die Telekom setzt dem eine klare Gegenstrategie entgegen: direkte Kontrolle über die eigene Infrastruktur statt Abhängigkeit von Dritten.
5G im ländlichen Raum: 99 Prozent Abdeckung im Visier
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Beim Mobilfunk meldet der Konzern ebenfalls Fortschritte. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald wurden die Standorte Rollwitz und Pasewalk mit 4G- und 5G-Technik erweitert, womit nach Unternehmensangaben 99 Prozent der Haushalte im Kreis versorgt sind. In den nächsten drei Jahren plant die Telekom dort mehr als 20 neue Standorte und 84 Erweiterungen, unter anderem entlang der Bahnstrecke Berlin–Binz.
In Niedersachsen nahm der Konzern in Sassenburg einen neuen Standort in Betrieb, der die Abdeckung in der Gemarkung Dannenbüttel verbessert. Im Landkreis Gifhorn betreibt die Telekom nun 69 Standorte mit nahezu vollständiger Haushaltsabdeckung.
Alle neuen Mobilfunkstandorte unterstützen AML-Notruf und Cell Broadcast — ein technologischer Mindeststandard, der zunehmend regulatorisch eingefordert wird.
Die Aktie notiert aktuell rund zehn Prozent oberhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts von 29,54 Euro — ein Zeichen, dass der Markt die Infrastrukturstrategie grundsätzlich honoriert. Ob die Investitionsdichte langfristig in entsprechende Kundenzuwächse mündet, wird sich spätestens zeigen, wenn Ende März die Informationskampagnen in Berlin-Kladow und weiteren Ausbaugebieten anlaufen und erste Anschlussraten sichtbar werden.
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