Xiaomi rückt auf dem Mobile World Congress in Barcelona sein Premium-Image in den Vordergrund. Neue Top-Smartphones, die Leica-Partnerschaft und ein sichtbar gepflegtes High-End-Design sollen die Marke weiter nach oben schieben. Gleichzeitig zeigt der Konzern aber auch, dass neben Produktnews andere Themen mitspielen: Aktienrückkäufe und ein Rechtsstreit in Indien.

MWC: Premium-Fokus mit Leica

Im Zentrum der Präsentation stand die neue Xiaomi-17-Serie, besonders das Xiaomi 17 Ultra. Xiaomi betont erneut die Zusammenarbeit mit Leica bei der Kameratechnologie – ein klarer Fingerzeig Richtung Premium-Segment.

Auffällig: Auf der Veranstaltung wurde auch das Leitzphone gezeigt, das auf dem Xiaomi 17 Ultra basiert und als sehr naher Ableger („zweieiiger Zwilling“) beschrieben wurde. Beim Design bleibt Xiaomi eher auf vertrautem Kurs. Das Kameramodul dominiert weiter die Rückseite.

Technik-Upgrade – und ein dünneres Ultra

Unter der Haube setzt Xiaomi auf die Snapdragon 8 Elite Gen 5 Mobile Platform. Dazu kommt ein neues OLED-Display mit einer angegebenen Spitzenhelligkeit von bis zu 3.500 Nits. Auch beim Gehäuse zielt Xiaomi klar auf die Oberklasse: IP68 (Schutz gegen Wasser und Staub) ist mit an Bord.

Beim 17 Ultra hebt der Hersteller außerdem die Bauform hervor: Mit 8,29 Millimetern soll es das bislang dünnste Ultra-Modell der Reihe sein.

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Aktienrückkauf und Indien-Streit als Begleitmusik

Neben der Produktoffensive läuft auch die finanzielle Flankierung weiter. Am 27. Februar kaufte Xiaomi im Rahmen eines laufenden Programms 2,9 Millionen eigene Aktien zurück.

Parallel bleibt das Umfeld nicht frei von Risiken: In Indien gibt es eine rechtliche Auseinandersetzung um Zollgebühren, die bis vor den Obersten Gerichtshof getragen wurde.

Beim Kursbild passt das zu einem insgesamt angeschlagenen Chart: Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 3,76 Euro, seit Jahresanfang steht ein Minus von 16,21% zu Buche. Auffällig ist zudem die Nähe zum 52-Wochen-Tief von 3,62 Euro (Abstand: 3,85%), während der Kurs deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt (5,17 Euro) notiert.

Im Kalender bleibt der MWC-Auftritt damit vor allem ein Signal: Xiaomi will im Premium-Segment sichtbar bleiben – während Rückkäufe und der Indien-Fall als zusätzliche Kurstreiber bzw. Bremsfaktoren im Hintergrund mitlaufen.

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