Die Xiaomi Aktie beendete die Handelswoche mit einem Minus von 2,01 Prozent auf 37,10 HKD. Während der Konzern im Automobilsektor mit aggressiven Finanzierungsangeboten Marktanteile von Tesla jagt, sorgen drastisch steigende Preise für Speicherkomponenten für Unruhe. Marktteilnehmer sehen die Profitabilität im Kerngeschäft durch die massive Teuerung bei wichtigen Bauteilen gefährdet.

Offensive im E-Auto-Markt

Xiaomi verschärft den Wettbewerb mit Tesla durch eine neue Finanzierungskampagne für das Modell YU7 deutlich. Seit heute gelten Konditionen, die darauf abzielen, die Einstiegshürden im Premium-Segment zu senken:
* Anzahlung: Bereits ab 49.900 RMB (ca. 7.160 USD)
* Rate: Monatlich ab 2.593 RMB
* Anreiz: Kostenlose Upgrades ("Zero-Gravity"-Sitze) bei Bestellung bis Ende Februar

Parallel dazu bereitet das Management den Marktstart der nächsten SU7-Generation für April vor. Mit einem Einstiegspreis von 229.900 RMB signalisiert das Unternehmen, dass es trotz des intensiven Preiskampfes an seiner Expansionsstrategie festhält.

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Margendruck durch teure Hardware

Die Expansionspläne werden jedoch von einer Kostensteigerung im Smartphone-Segment überschattet. Daten von TrendForce prognostizieren für das laufende erste Quartal einen Anstieg der DRAM-Preise um 55 bis 60 Prozent und bei NAND-Flash um 33 bis 38 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Diese Entwicklung zwingt Xiaomi in ein Dilemma: Entweder müssen die Mehrkosten absorbiert werden, was die Gewinnmarge direkt belastet, oder Preiserhöhungen gefährden den Absatz. Analysten von Counterpoint Research reagierten bereits auf die Komponentenknappheit und senkten ihre Prognosen für den globalen Smartphone-Markt 2026 um 2,6 Prozentpunkte.

Aktienrückkauf als Gegenmaßnahme

Um dem Verkaufsdruck entgegenzuwirken und Vertrauen zu signalisieren, trat das Unternehmen am 14. Januar selbst als Käufer auf. Insgesamt wurden 4,0 Millionen Aktien der Klasse B für rund 151,1 Millionen HKD erworben. Dieser Schritt verdeutlicht, dass die Führungsebene das aktuelle Kursniveau trotz der operativen Herausforderungen als attraktiv bewertet und Liquidität zur Kursstützung einsetzt.

Kurzfristig dominiert jedoch die Sorge vor erodierenden Margen das Sentiment. Während die E-Auto-Sparte konsequent auf Wachstum getrimmt ist, bleibt die explodierende Kostenstruktur bei Speicherchips der entscheidende Belastungsfaktor für die kommenden Quartalsergebnisse.

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