Wolters Kluwer Aktie: Dividende steigt
Die Wolters Kluwer Aktie hat schwierige Monate hinter sich, doch operativ läuft der Motor rund. Mit den am Mittwoch vorgelegten Jahreszahlen für 2025 sendet der Informationsdienstleister ein Signal der Stabilität: Umsatz und Gewinn legten dank starker Cloud- und KI-Nachfrage zu. Für Aktionäre gibt es zudem eine höhere Dividende und die Ankündigung weiterer Aktienrückkäufe.
Digitalisierung als Wachstumstreiber
Das organische Wachstum von 6 Prozent auf einen Jahresumsatz von 6,1 Milliarden Euro wird primär von digitalen Lösungen getragen. Besonders die Cloud-Sparte sticht mit einem organischen Plus von 15 Prozent hervor. Inzwischen machen KI-Lösungen rund 70 Prozent der digitalen Umsätze aus – ein Beleg dafür, dass die strategische Transformation vom klassischen Verlag zum Tech-Konzern greift. Diese Entwicklung kompensiert den strukturellen Rückgang im traditionellen Printgeschäft, der das Gesamtwachstum erwartungsgemäß leicht bremste.
Die Fokussierung auf margenstarke Software-Produkte schlägt sich direkt im Ergebnis nieder. Der bereinigte operative Gewinn kletterte währungsbereinigt um 9 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro, während sich die Marge um 40 Basispunkte auf 27,5 Prozent verbesserte. Vor allem die Sparten Steuern & Rechnungswesen sowie Corporate Performance entwickelten sich dabei überdurchschnittlich gut.
Strategische Investitionen und Aktionärsrendite
Das Management nutzt die solide Kapitaldecke für eine zweigleisige Strategie aus Zukäufen und Ausschüttungen. Im vergangenen Jahr flossen fast 900 Millionen Euro in Übernahmen wie RASi oder Brightflag, um das Portfolio im Bereich Recht und Compliance gezielt zu stärken. Die Aktie reagierte heute positiv auf die Bilanzvorlage und legte um knapp 3 Prozent auf 66,20 Euro zu, notiert damit aber auf Jahressicht immer noch im Minus.
Aktionäre profitieren direkt von der operativen Stärke: Die Gesamtdividende wird um 8 Prozent auf 2,52 Euro je Aktie angehoben. Nach dem Abschluss eines 1,1 Milliarden Euro schweren Rückkaufprogramms im Jahr 2025 kündigte das Unternehmen an, im laufenden Jahr erneut eigene Anteile im Wert von bis zu 500 Millionen Euro zurückzukaufen.
Für das Geschäftsjahr 2026 bleibt der Ausblick optimistisch. Das Management prognostiziert weiteres organisches Wachstum und einen Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie im hohen einstelligen Bereich. Um diesen Trend langfristig zu sichern, plant der Konzern, die Ausgaben für Produktentwicklung auf bis zu 13 Prozent des Umsatzes zu erhöhen – mit einem klaren Fokus auf den Ausbau generativer KI-Anwendungen.
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