Wolford-Aktie: Marco Pozzo bewährt sich!
Set im Januar 2025 Regis Rimbert seinen Hut nahm, ist der Posten des CEO bei Wolford formell vakant. Natürlich ist es nicht so, dass es seitdem keine Entscheidungen auf oberster Ebene gegeben hätte und das Unternehmen vollkommen kopflos agierte. Doch verfügte man eben auch nicht über einen offiziellen CEO und die Suche nach einem Nachfolger zog sich. Nun kündigte Wolford an, dass ab dem 1. März Marco Pozzo Platz im Chefsessel nehmen wird.
Schon seit dem Juli ist Pozzo im Vorstand von Wolford und bekleidete bisher den Posten als stellvertetender CEO. In dieser Rolle scheint er sich bewährt und das Vertrauen des Aufsichtsrats gewonnen zu haben. Jener ließ mitteilen, dass Pozzo maßgeblich an Restrukturierungsmaßnahmen sowie Initiativen zur Stärkung des Kundenvertrauens beteiligt gewesen sei. Tatsächlich ließ sich in den letzten Monaten feststellen, dass Beschweren auf einschlägigen Online-Plattformen deutlich seltener vorgekommen sind.
Wolford blickt nach vorn
Wie sehr sich dies in den Konzernzahlen niedergeschlagen haben mag, ist nochmal ein Thema für sich. Die letzten Zahlen von Wolford für das erste Halbjahr 2025 zeigten einen herben Umsatzrückgang von 23,4 Prozent. Anteil daran hatte zweifellos die allgemeine Konsumzurückhaltung. Die Verbraucher orientieren sich nach Jahren hoher Inflation vermehrt in Richtung günstiger Marken. Die hochwertige, aber eben auch nicht ganz billige Wäsche von Wolford scheint da lange Zeit das Nachsehen gehabt zu haben.
Die Anleger scheinen durchaus Vertrauen darin zu haben, dass der neue CEO das Ruder herumreißen kann. Die Nominierung wurde am Mittwoch mit Kursgewinnen von 3,5 Prozent bis zum Handel am Mittag belohnt, was die Wolford-Aktie auf 2,96 Euro steigen lassen konnte. Es bleibt allerdings ein langer Weg, um die Verluste der letzten Jahr wieder ausgleichen zu können.
Abwarten?
Neue Versprechen für die Zukunft gab Wolford bislang nicht ab. Auch gibt es keine Informationen darüber, welche Pläne Pozzo in seiner neuen Rolle umzusetzen gedenkt. Da er aber schon bisher defacto die gleichen Aufgaben erfüllte, dürfte zunächst mit einer Fortsetzung des bisherigen Kurses zu rechnen sein. Jener brachte in den vergangenen Monaten keine Sensationen mit sich, aber auch keine neuerlichen Hiobsbotschaften.
Wolford-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Wolford-Analyse vom 25. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Wolford-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Wolford-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Wolford: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








