ThyssenKrupp Nucera meldet innerhalb weniger Tage zwei industrielle Großaufträge in Spanien und Indien. Diese operative Dynamik führt dazu, dass das Management die Prognose für den Auftragseingang im laufenden Geschäftsjahr nach unten hin deutlich absichert und präzisiert.

Expansion in Europa und Asien

Im spanischen La Rábida liefert das Unternehmen die Technologie für eine 300-MW-Elektrolyseanlage. Das Projekt ist ein zentraler Bestandteil des „Andalusian Green Hydrogen Valley“, das insgesamt eine Kapazität von zwei Gigawatt anstrebt. Der dort produzierte grüne Wasserstoff soll künftig die Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs und der Industrie vorantreiben.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ThyssenKrupp Nucera?

Parallel dazu sicherte sich der Spezialist für Wasserstofftechnologie einen Entwicklungsauftrag in Indien. Gemeinsam mit Partnern wird ein 260-MW-Projekt realisiert, das grünes Ammoniak für den Export nach Europa produzieren soll. Mit einer weltweit installierten Kapazität von bereits über zehn Gigawatt festigt das Unternehmen damit seine Rolle im globalen Infrastrukturausbau.

Höhere Erwartungen für das Neugeschäft

Diese Erfolgsserie schlägt sich unmittelbar in den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2025/26 nieder. Der Zielkorridor für den Auftragseingang wurde auf 550 bis 850 Millionen Euro angepasst. Zuvor lag die Untergrenze noch bei 350 Millionen Euro. Diese deutliche Anhebung der Basis signalisiert Vertrauen in die Realisierung der aktuellen Projekt-Pipeline.

Die Aktie reagiert heute positiv auf die Nachrichten und legt um 2,88 % auf 8,57 Euro zu. Trotz der jüngsten Erholung notiert der Titel jedoch weiterhin rund 26 % unter seinem 52-Wochen-Hoch von 11,58 Euro. Während der Mutterkonzern ThyssenKrupp mit hohen Energiekosten und konjunkturellem Gegenwind kämpft, erweist sich die Tochtergesellschaft als operativer Lichtblick innerhalb der Gruppe.

Die finale Investitionsentscheidung für das indische Vorhaben ist für den Zeitraum 2026/27 terminiert. Damit bleibt die Projekt-Pipeline für die kommenden Jahre gefüllt, was die langfristige Positionierung von Nucera im Wettbewerb um großskalige Elektrolyse-Lösungen untermauert.

ThyssenKrupp Nucera-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ThyssenKrupp Nucera-Analyse vom 25. März liefert die Antwort:

Die neusten ThyssenKrupp Nucera-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ThyssenKrupp Nucera-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

ThyssenKrupp Nucera: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...