Während der europäische Automarkt zu Jahresbeginn 2026 leicht schrumpfte, legte BYD ein bemerkenswertes Tempo vor. In den ersten beiden Monaten des Jahres registrierte der Hersteller aus Shenzhen knapp 29.300 Fahrzeuge in der EU — ein Plus von 179 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil in der EU kletterte im Februar auf 1,8 Prozent, nach 0,6 Prozent ein Jahr zuvor.

Rückenwind durch den BEV-Trend

Der Zeitpunkt kommt nicht von ungefähr. Batterieelektrische Fahrzeuge erreichten im Februar einen EU-Marktanteil von 18,8 Prozent — gegenüber 15,2 Prozent im Vorjahr. Der kombinierte Anteil von Benzin- und Dieselfahrzeugen fiel gleichzeitig von 38,7 auf 30,6 Prozent. BYD profitiert direkt von dieser Verschiebung.

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Um das Wachstum zu untermauern, plant das Unternehmen die Einführung seiner „Megawatt Flash Charger" außerhalb Chinas. Die Ladestationen sollen bis zu 1.500 kW liefern und Modelle wie den Denza Z9GT in unter fünf Minuten auf nennenswerte Reichweite bringen.

Bewertung und Ausblick

Trotz der Wachstumsdynamik erscheint die Aktie nach aktueller Analyse vergleichsweise günstig bewertet. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 22,4 — deutlich unter dem historischen Median von 42,46. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis beträgt 0,89, gegenüber einem historischen Median von 1,42. Der Umsatz der vergangenen zwölf Monate summierte sich auf 116,6 Milliarden US-Dollar, bei einer operativen Marge von 5,4 Prozent.

Am 26. März veröffentlicht BYD seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Analysten erwarten einen Quartalsumsatz von rund 245,5 Milliarden CNY — ein Rückgang von etwa 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der auf vorgezogene Käufe in China vor dem Auslaufen von Steuerbefreiungen zurückgeführt wird. Parallel dazu soll am selben Tag das Song Ultra EV mit neuer Flash-Ladetechnologie vorgestellt werden. Zudem bestätigte das Unternehmen Pläne für 20 Händlerniederlassungen in Kanada — möglich geworden durch eine Senkung der dortigen Importzölle auf chinesische Elektrofahrzeuge von 100 auf 6,1 Prozent.

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