Wienerberger trotzt der Flaute in der Bauindustrie durch striktes Kostenmanagement und eine gezielte Wachstumsstrategie. Während der Umsatz im Geschäftsjahr 2025 stabil blieb, konnte der Konzern seinen Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln. Gelingt durch die nun angekündigte Großakquisition in Italien der nachhaltige Sprung zurück zu alten Kurshöhen?

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Profitabilität schlägt Marktschwäche

Die Bilanz für 2025 belegt eine deutliche Erholung der Ertragskraft. Bei einem moderaten Umsatz von rund 4,6 Milliarden Euro kletterte der Nettogewinn von 84 Millionen Euro im Vorjahr auf 168 Millionen Euro. Dieses Ergebnis resultiert primär aus erfolgreichen Effizienzprogrammen, die die Margen trotz des branchenweiten Drucks stabilisierten. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 754 Millionen Euro, was einem Gewinn je Aktie von 1,52 Euro entspricht.

Strategische Expansion durch Italcer-Zukauf

Parallel zur Bilanzvorlage bestätigte das Management die Übernahme der italienischen Italcer Gruppe. Wienerberger fokussiert sich damit verstärkt auf das Segment der Renovierungslösungen und den Innenausbau. Die Akquisition des Keramikspezialisten soll mittelfristig mehr als 100 Millionen Euro zum Konzern-EBITDA beisteuern. Anleger reagierten heute verhalten auf die Pläne; die Aktie notiert mit 28,18 Euro nur leicht im Plus.

Prognose und Belastungsfaktoren 2026

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet die Unternehmensführung mit einem Anstieg des operativen EBITDA auf etwa 810 Millionen Euro, sofern die Italcer-Übernahme wie geplant im zweiten Quartal genehmigt wird. Dieser Ausblick berücksichtigt bereits eine erwartete Belastung von 30 Millionen Euro durch die Energieinflation. Charttechnisch bleibt die Lage jedoch vorerst angespannt: Die Aktie notiert aktuell rund 23 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 36,78 Euro und muss zunächst den 200-Tage-Durchschnitt bei 29,31 Euro zurückerobern, um den Abwärtstrend der letzten Monate zu brechen.

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