Western Digital hat den Sprung in die oberste Liga der Kreditwürdigkeit geschafft. Dank einer konsequenten Entschuldung und der boomenden Nachfrage nach Speicherlösungen für künstliche Intelligenz sieht sich das Unternehmen finanziell so stark aufgestellt wie lange nicht mehr. Doch was bedeutet dieser Ritterschlag durch die Ratingagentur S&P Global Ratings konkret für die künftige Strategie?

Sanierte Bilanz und Milliarden-Rückkäufe

Am Dienstag stufte S&P Global Ratings die Kreditwürdigkeit von Western Digital auf „BBB-“ hoch. Damit erreicht das Unternehmen den begehrten „Investment Grade“-Status. Verantwortlich für diesen Erfolg war vor allem die radikale Verschlankung der Kapitalstruktur. Durch die Rückzahlung hoher Schuldenbeträge und die Umwandlung von Vorzugsaktien in Stammaktien konnte das Risiko in der Bilanz massiv reduziert werden.

Zusätzlich verschaffte sich das Unternehmen durch den Verkauf von SanDisk-Anteilen im Wert von rund 3,17 Milliarden US-Dollar weiteren finanziellen Spielraum. Dieses neu gewonnene Vertrauen spiegelt sich auch in der Aktionärspolitik wider: Das Board of Directors hat das Aktienrückkaufprogramm um zusätzliche 4 Milliarden US-Dollar aufgestockt.

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Fokus auf die KI-Datenökonomie

Der technologische Fokus liegt klar auf dem wachsenden Bedarf an Speicherkapazitäten für KI-Rechenzentren. Western Digital treibt hierfür eine mehrjährige Roadmap voran. Während derzeit eine 40-Terabyte-Festplatte zur Qualifizierung bei Kunden bereitsteht, plant das Unternehmen bis zum Jahr 2029 den Vorstoß in Bereiche von über 100 Terabyte.

Diese Innovationen sind entscheidend, um die steigende Nachfrage nach kostengünstigem und gleichzeitig hochkapazitivem Cloud-Speicher zu bedienen. Dass diese Strategie aufgeht, zeigt sich an der aktuellen Marktsituation: Die Produkte des Unternehmens sind für das gesamte Kalenderjahr 2026 bereits weitgehend ausverkauft.

Volle Auftragsbücher bis 2027

Die starke Marktposition führt dazu, dass Western Digital bereits jetzt langfristige Verträge für das Jahr 2027 unterzeichnet. Das Unternehmen profitiert dabei direkt von den massiven Investitionen globaler Cloud-Anbieter in ihre Infrastruktur. Die Aktie spiegelt diesen Optimismus wider und notiert mit 246,55 Euro nur knapp unter ihrem jüngsten 52-Wochen-Hoch von 251,70 Euro.

Die Kombination aus der Rückkehr zum Investment-Grade-Status und einer bis weit ins Jahr 2027 reichenden Auftragspipeline verschafft Western Digital eine außergewöhnliche Planungssicherheit. Während die technologische Roadmap den Weg bis 2029 vorgibt, stützen die erweiterten Aktienrückkäufe die Erwartung einer weiterhin stabilen Cash-Generierung.

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