Warner Bros. Discovery Aktie: Bieterkrieg eskaliert!
Der Medienkonzern zwingt seine potenziellen Käufer in die Knie - bis Montag müssen deutlich verbesserte Angebote auf dem Tisch liegen. Während ein Konsortium um Paramount das gesamte Unternehmen im Visier hat, zielen Comcast und Netflix gezielt auf die Kronjuwelen Filmstudios und Streaming-Dienst. Wer bietet am höchsten?
Machtpoker um milliardenschwere Assets
Die Führung von Warner Bros. Discovery hat die erste Runde unverbindlicher Angebote als enttäuschend zurückgewiesen und setzt die Bieter nun unter Druck. Bis zum 1. Dezember müssen Comcast sowie das Paramount-Konsortium ihre Gebote nachbessern.
Spannend wird die strategische Ausrichtung: Comcast-CEO Brian Roberts bereitet laut Berichten ein Angebot von 27 bis 28 Dollar je Aktie speziell für die wertvollen Studio- und Streaming-Bereiche vor. Diese Aufspaltung könnte sich als cleverer Schachzug erweisen, da sie die Premium-Inhalte mit Comcasts bestehender Infrastruktur verbinden würde. Parallel lotet Netflix mit Beratung von Moelis & Co. ein Gebot für genau diese Assets aus.
Paramount unter Zugzwang
Auf der anderen Seite buhlt ein Konsortium um Paramount Global und Skydance Media um die Übernahme des gesamten Unternehmens. Mit Unterstützung saudischer Staatsfonds hatte diese Gruppe initial etwa 25 Dollar je Aktie geboten. Doch angesichts des möglichen höheren Angebots von Comcast für die wertvollsten Teile des Konzerns steht das Paramount-Konsortium nun erheblich unter Druck.
Die Märkte honorieren das Bieter-Pingpong bereits: Die Aktie notiert nahe ihren 52-Wochen-Höchstständen und hat seit Jahresbeginn mehr als 120% zugelegt. Allerdings zeigen die jüngsten Quartalszahlen die fundamentalen Herausforderungen - trotz eines Nettoverschusses von 148 Millionen Dollar und rückläufiger Umsätze wuchs der Streaming-Bereich um 2,3 Millionen Abonnenten.
Countdown zum Deal oder Plan B?
Sollten die revidierten Gebote am Montag die Erwartungen des Vorstands erfüllen, könnten exklusive Verhandlungen sofort beginnen - mit einer möglichen Vertragsunterzeichnung noch vor Weihnachten.
Doch Warner Bros. Discovery hat sich eine Trumpfkarte auf die Hand behalten: Für Mitte 2026 plant das Unternehmen notfalls eine eigene Aufspaltung in zwei börsennotierte Einheiten - die wachstumsstarken Streaming- und Studio-Assets auf der einen, die verschuldeten TV-Netzwerke auf der anderen Seite. Diese Alternative gibt der Führung zusätzliches Verhandlungsgewicht gegenüber den Bietern.
Die entscheidende Frage: Wird einer der Kontrahenten bis Montag das magische Angebot von 27-28 Dollar je Aktie abgeben und damit den Weg für die nächste Medien-Megafusion ebnen?
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