VW Aktie: Verschwendete Chancen?
Sechs Milliarden Euro mehr Netto-Cashflow als erwartet – bei Volkswagen sorgt diese Zahl für spürbare Unruhe. Denn der Betrag tauchte in den vorläufigen Eckdaten für 2025 auf, nachdem der Konzern zuvor keinen Cashflow-Zuwachs in Aussicht gestellt hatte. Genau diese Abweichung lenkt jetzt den Blick auf die Frage: Woher kommt der überraschende Geldzufluss?
- Vorläufiger Netto-Cashflow 2025: rund 6 Mrd. Euro
- Vorherige Erwartung laut Kommunikation: kein Wachstum des Cashflows
- Details zur Ursache: erst mit der vollständigen Konzernbilanz zu erwarten
Was hinter den 6 Milliarden stecken könnte
Laut Medienberichten könnten bilanzielle Maßnahmen den ungewöhnlich hohen Cashflow beeinflusst haben. Genannt werden dabei zwei mögliche Hebel: verschobene Entwicklungskosten in das laufende Geschäftsjahr sowie ein deutlicher Abbau von Lagerbeständen.
Offiziell bestätigt ist die konkrete Zusammensetzung bisher nicht. Klar ist nur: Eine belastbare Einordnung wird erst möglich, wenn die komplette Konzernbilanz vorliegt und Volkswagen die Treiber hinter dem Cashflow transparent macht.
Warum die Kennzahl intern besonders heikel ist
Der Zeitpunkt ist brisant, weil der Cashflow auch bei der Vorstandsvergütung eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig steht die Diskussion nicht im luftleeren Raum: Die Gewinne des Konzerns – insbesondere bei den Premiummarken – gelten als unter Druck.
Parallel dazu fordert der Betriebsrat eine Anerkennungsprämie für die Belegschaft. Damit bekommt die überraschende Liquiditätsposition neben der Kapitalmarkt-Perspektive auch eine interne Verteilungsdebatte als zweite Ebene.
Zum nächsten Klarheitsmoment dürfte es mit der Vorlage der vollständigen Konzernbilanz kommen: Erst dann wird sichtbar, ob der Cashflow-Anstieg vor allem aus operativen Verbesserungen stammt – oder ob vor allem bilanzielle Effekte das Bild für 2025 geprägt haben.
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