Vulcan Energy: Baubeginn in Deutschland
Der australisch-deutsche Lithium-Entwickler Vulcan Energy Resources hat nach jahrelanger Planung einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Die physische Bauphase für das Lionheart-Projekt im Oberrheingraben ist angelaufen. Möglich wurde dies durch ein umfassendes Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro, das im Dezember 2025 abgeschlossen wurde.
Finanzierung steht – Bauarbeiten laufen
Mit der gesicherten Finanzierung gab der Vorstand grünes Licht für die finale Investitionsentscheidung. Laut Quartalsbericht vom 30. Januar 2026 umfasste das Paket eine Privatanleger-Komponente über rund 147 Millionen Euro (263 Millionen australische Dollar). Zusammen mit institutionellen Investoren flossen insgesamt etwa 545 Millionen Euro (973 Millionen australische Dollar) in die Kasse.
Zum Ende des Dezember-Quartals 2025 verfügte Vulcan Energy über liquide Mittel von 523 Millionen Euro. Die Netto-Mittelzuflüsse aus der Kapitalerhöhung beliefen sich im Berichtszeitraum auf über 508 Millionen Euro.
Mehrere Baustellen gleichzeitig aktiv
Am Standort Landau hat der Bau der Geothermal-Lithium-Extraktionsanlage (G-LEP) begonnen. Parallel dazu läuft die Entwicklung der zentralen Lithiumverarbeitungsanlage in Frankfurt-Höchst. Nach Unternehmensangaben liegen alle wesentlichen Baugenehmigungen für Phase eins vor. Die Verträge für Engineering und Baumanagement sind unterzeichnet.
Bohrloch-Tests verlaufen positiv
Am 21. Januar 2026 meldete das Unternehmen ermutigende Ergebnisse von Produktionstests am ersten neuen Lionheart-Bohrloch LSC-1b. Die Tests bestätigten eine Förderleistung zwischen 105 und 125 Litern pro Sekunde – ein Wert, der die Reservoirannahmen aus dem Lionheart-Feldentwicklungsplan validiert.
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Produktion und Projektdaten
Kernzahlen Phase eins:
- Jährliche Produktionskapazität: 24.000 Tonnen batteriefähiges Lithiumhydroxid-Monohydrat
- Batterie-Äquivalent: Versorgung von rund 500.000 E-Fahrzeugen pro Jahr
- Energieproduktion: 275 GWh erneuerbare Energie und 560 GWh Wärmeenergie jährlich
- Geplante Projektlaufzeit: 30 Jahre
Großaktionär baut Position aus
Der Baukonzern HOCHTIEF, der auch als Auftragnehmer fungiert, hat seine Beteiligung auf 15,41 Prozent erhöht. Eine außerordentliche Hauptversammlung am 12. Januar 2026 behandelte Fragen zur jüngsten Kapitalerhöhung.
Nächste Schritte
Die im November 2025 gestartete gravimetrische und magnetische Luftvermessung soll im Februar 2026 abgeschlossen werden. Der nächste Quartalsbericht für den Zeitraum bis März 2026 wird Ende April 2026 erwartet.
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