Vulcan Energy treibt sein europäisches Lithium-Projekt "Lionheart" weiter voran und hat sich nun die Dienste des Bohrspezialisten Expro gesichert. Während das Unternehmen operativ einen Meilenstein nach dem anderen abarbeitet, spiegelt sich diese Entwicklung an der Börse derzeit kaum wider. Anleger blicken nun auf die anstehenden Finanzdaten, um die weitere Marschroute und die Kostenstruktur zu bewerten.

Fortschritte am Oberrheingraben

Für die erste Bohrung am Standort Schleidberg hat Vulcan Energy das Dienstleistungsunternehmen Expro beauftragt. Der Spezialist wird umfassende Testverfahren durchführen, um die Eigenschaften des Reservoirs zu analysieren. Diese Daten sind essenziell, um die geothermische Leistung zu optimieren und das Potenzial der lithiumhaltigen Sole für die geplante kommerzielle Förderung genau zu bewerten. Das Projekt gilt als eines der größten kombinierten Vorhaben für Geothermie und Lithiumgewinnung in Europa und wurde kürzlich von der Europäischen Union als strategisch wichtig eingestuft.

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Der Auftrag reiht sich in eine Serie operativer Entwicklungen ein. Mitte März erhielt das Unternehmen die erste Lithium-Produktionslizenz für den Oberrheingraben, die zunächst für sechs Jahre gilt. Parallel dazu begannen die Arbeiten am zweiten Bohrplatz Trappelberg. Auch auf dem Kapitalmarkt gab es strukturelle Veränderungen: Seit Anfang der Woche ist Vulcan Energy im S&P/ASX 200 Index gelistet, was passiv investierende Fonds zu Käufen entsprechend der Indexgewichtung verpflichtet. Die kommerzielle Basis ist durch langfristige Abnahmeverträge mit Konzernen wie Stellantis und Glencore bereits unterlegt.

Diskrepanz zur Kursentwicklung

Trotz der operativen Fortschritte und der im Dezember gesicherten Finanzierung steht das Papier an der Börse unter Druck. Mit einem aktuellen Kurs von 1,92 Euro und einem Tagesverlust von 5,34 Prozent notiert der Titel nur knapp über seinem erst am Dienstag markierten 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Minus auf über 26 Prozent, womit die Aktie auch deutlich unter der 50-Tage-Linie von 2,26 Euro bleibt.

Neue fundamentale Einblicke wird der anstehende Jahresbericht Ende März liefern. Dabei werden Marktbeobachter besonders auf die Kostendisziplin beim Aufbau der Infrastruktur sowie auf die Bestätigung des geplanten Produktionsstarts im Jahr 2028 achten. Am 28. Mai folgt zudem die reguläre Hauptversammlung des Unternehmens.

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