Vulcan Energy hat für das Geschäftsjahr 2025 einen deutlich höheren Nettoverlust gemeldet. Das Unternehmen investiert weiter massiv in sein Lithium- und Geothermalprojekt Lionheart — mit spürbaren Folgen für die Bilanz. Gleichzeitig könnten neue Regulierungen aus China die Marktposition europäischer Lithiumproduzenten grundlegend verschieben.

Steigende Kosten, schrumpfende Einnahmen

Der Nettoverlust kletterte 2025 auf 69,58 Millionen Euro — nach 42,36 Millionen Euro im Vorjahr. Gleichzeitig sanken die Umsätze leicht von 8,12 auf 7,35 Millionen Euro. Das EBITDA verzeichnete ein Minus von 55,3 Millionen Euro, gegenüber 34,7 Millionen Euro im Jahr zuvor. Treiber dieser Entwicklung ist vor allem die intensivierte Bautätigkeit rund um das Lionheart-Projekt, darunter der Beginn der Bohrarbeiten am Standort Schleidberg nahe Landau.

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Trotz dieser Zahlen bewertet der Markt Vulcan Energy mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 44,3x — weit über dem Branchendurchschnitt von 2,3x. Die Aktie notiert damit auf einem Niveau, das erhebliche Erwartungen an zukünftige Erträge einpreist. Auf Jahressicht hat das Papier allerdings rund 30 Prozent an Wert verloren.

Chinas Politikwende als möglicher Rückenwind

Ein externer Faktor könnte die Perspektiven für Vulcan Energy mittelfristig verbessern. China plant, die Mehrwertsteuer-Exporterstattungen für Batterieprodukte schrittweise zu streichen: Ab April 2026 sinken die Rückerstattungen von 9 auf 6 Prozent, ab Januar 2027 entfallen sie vollständig. Diese Maßnahme hat bereits zu steigenden Lithiumpreisen geführt und könnte nicht-chinesische Produzenten begünstigen, indem sie globale Lieferketten neu ausrichtet.

Vulcan Energy hat sich mit Glencore einen weiteren namhaften Abnahmepartner für Phase eins gesichert. Stellantis, Umicore und LG Energy Solution sind bereits an Bord — allesamt mit Fokus auf den europäischen Markt. Ob die Erlöse aus diesen Vereinbarungen die laufenden Investitionskosten künftig kompensieren können, wird sich zeigen, sobald das Lionheart-Projekt die kommerzielle Produktionsphase erreicht.

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