Nornickel treibt die Modernisierung seiner Arktis-Minen voran und setzt dabei verstärkt auf technologische Eigenentwicklungen. Mit dem mechanisierten Tunnelkomplex „Norda“ will der russische Rohstoffriese ab dem zweiten Quartal 2026 die Erzförderung im Taimyrsky-Bergwerk beschleunigen und sicherer gestalten. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Neuausrichtung, mit der das Unternehmen auf den eingeschränkten Zugang zu westlicher Bergbautechnik reagiert.

Strategischer Schwenk nach China

Die geopolitischen Herausforderungen zwingen Nornickel zu einem radikalen Umbau seiner Lieferketten und Produktionsstandorte. Ein wesentlicher Teil der Kupferverhüttung soll bis Mitte 2027 in ein Gemeinschaftsunternehmen nach China verlagert werden. Die geplante Anlage ist darauf ausgelegt, jährlich rund zwei Millionen Tonnen Kupferkonzentrat zu verarbeiten.

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Hinter dieser Entscheidung stehen handfeste wirtschaftliche Gründe. Der Konzern kämpft mit Schwierigkeiten bei internationalen Zahlungen und Preisabschlägen auf russische Metalle. Inzwischen fließen mehr als die Hälfte der Verkäufe nach Asien, wobei China zum zentralen Abnehmer aufgestiegen ist. Um diese Warenströme logistisch abzusichern, nutzt Nornickel verstärkt die nördliche Seeroute, für deren Infrastruktur Russland massive Investitionen plant.

Finanzzahlen übertreffen Vorjahr

Finanziell konnte der Konzern das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abschließen. Der Nettogewinn kletterte um 36 Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar. Auch das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um neun Prozent auf 5,7 Milliarden US-Dollar zu. Der bereinigte freie Cashflow belief sich auf 1,5 Milliarden US-Dollar, während die Nettoverschuldung bei 9,1 Milliarden US-Dollar lag.

Für die Aktionäre richtet sich der Fokus nun auf den Mai 2026. Zu diesem Zeitpunkt will das Management eine Empfehlung zur Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr abgeben. Nachdem die Ausschüttung für 2024 gestrichen wurde, hängt eine mögliche Zahlung nun von der Priorisierung interner Investitionsprogramme und dem Schuldendienst ab.

Produktion vor Übergangsphase

Die operativen Ziele für 2026 bleiben konservativ. Während der Ausstoß von Nickel stabil bleiben soll, rechnet Nornickel bei Palladium mit einem leichten Rückgang. Die Erschöpfung von Erzreserven und die Umstellung auf neue Ausrüster bremsen die Förderung kurzfristig aus. Erst für das Jahr 2028 stellt das Unternehmen eine spürbare Erholung der Fördermengen in Aussicht. Bis dahin setzt der Konzern auf die anhaltende Nachfrage nach Platinmetallen durch die Produktion von Hybridfahrzeugen.

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