Thungela Resources hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Nettoverlust abgeschlossen. Massive, nicht zahlungswirksame Abschreibungen überschatteten dabei eine eigentlich robuste operative Leistung. Während die Produktion die Erwartungen übertraf, sorgten sinkende Marktpreise und Währungseffekte für eine empfindliche Belastung der Bilanz.

Abschreibungen verhageln die Bilanz

Der Nettoverlust für das abgelaufene Jahr belief sich auf 7,1 Milliarden Rand. Hauptverantwortlich dafür war eine Wertberichtigung in Höhe von 8,8 Milliarden Rand. Das Management begründete diesen Schritt mit niedrigeren Prognosen für den Kohlepreis sowie dem erstarkten südafrikanischen Rand gegenüber dem US-Dollar.

Diese externen Faktoren hinterließen deutliche Spuren in der Gewinn- und Verlustrechnung. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 29,6 Milliarden Rand. Noch deutlicher fiel der Rückgang beim bereinigten EBITDA aus, das um 81 Prozent auf 1,2 Milliarden Rand einbrach. Trotz dieser bilanziellen Belastungen verfügte das Unternehmen zum Jahresende mit 5,1 Milliarden Rand über eine solide Cash-Position.

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Produktion übertrifft Prognosen

Operativ verlief das Jahr hingegen erfolgreich. Mit einer Fördermenge von 17,8 Millionen Tonnen exportfähiger Kohle übertraf Thungela die eigenen Zielvorgaben. Dazu trugen vor allem wichtige Erweiterungsprojekte bei, die fristgerecht und innerhalb des Budgets abgeschlossen wurden.

Zudem stabilisierte sich die für den Export kritische Schienenlogistik. CEO Moses Madondo verwies auf eine erste Markterholung im ersten Quartal 2026 und betonte, dass die Betriebe seit drei Jahren unfallfrei arbeiten. Die Bedeutung von Kohle für die Energiesicherheit in Schwellenländern bleibe ein zentraler Pfeiler der Unternehmensstrategie.

Dividende trotz roter Zahlen

Anleger reagierten am Mittwoch enttäuscht auf die Zahlen. Die Aktie verlor heute rund 9,2 Prozent und notiert aktuell bei 7,77 Euro. Mit diesem Rücksetzer entfernt sich das Papier weiter von seinem 52-Wochen-Hoch bei 9,18 Euro, nachdem bereits gestern Verkäufe den Kurs belastet hatten.

Trotz des bilanziellen Verlusts hält Thungela an seiner Ausschüttungspolitik fest. Das Unternehmen kündigte eine Schlussdividende von 2 Rand pro Aktie an, was die Gesamtausschüttung für das Jahr 2025 auf 4 Rand summiert. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr rund 2,2 Milliarden Rand über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurück. Neben den Finanzergebnissen verarbeitete der Markt zudem Meldungen über interne Aktientransaktionen und die Abwicklung von Sicherungsgeschäften durch Führungskräfte.

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