Der Immobilienriese steht vor einem wegweisenden Tag. Am 14. Januar 2026 fällt am Landgericht Bochum das Urteil in einem Korruptionsprozess, der den Konzern seit Monaten beschäftigt. Die Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafen von bis zu vier Jahren und drei Monaten für ehemalige Mitarbeiter und Führungskräfte von Partnerfirmen. Der Vorwurf: Bestechung, Bestechlichkeit und Betrug bei der Vergabe von Aufträgen in Millionenhöhe.

Die wichtigsten Fakten:

  • Urteilsverkündung im Korruptionsprozess am 14. Januar 2026
  • Staatsanwaltschaft fordert mehrjährige Haftstrafen
  • Gerichtliche Niederlagen bei Balkonkraftwerken
  • Start der Serienfertigung von Wärmepumpen-Systemen ab 2026
  • 150 Millionen Schweizer Franken durch Anleiheemission gesichert

Balkonkraftwerke: Mieterrechte gestärkt

Parallel zum Korruptionsverfahren erlitt Vonovia juristische Rückschläge in einer ganz anderen Angelegenheit. Gerichte in Hamburg und Aachen stärkten das Recht von Mietern auf Installation von Balkonkraftwerken. In Hamburg scheiterte der Konzern mit der Forderung nach Rückbau einer bereits installierten Anlage. In Aachen lenkte das Unternehmen nach langem Widerstand ein und stimmte der Montage gerichtlich zu. Die Botschaft der Gerichte ist eindeutig: Willkürliche Hürden für Mieter zur Teilnahme an der Energiewende sind unzulässig.

Dekarbonisierung nimmt Fahrt auf

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Operativ setzt Vonovia auf Klimaschutz als Geschäftsmodell. Ab 2026 startet die Serienproduktion von vorgefertigten Wärmepumpen-Systemen in Kooperation mit Partnern. Bis 2029 sollen 1.000 dieser Anlagen in eigenen Quartieren installiert werden. Die finanzielle Basis für solche Projekte sicherte sich das Unternehmen kürzlich durch eine Anleiheemission in der Schweiz über 150 Millionen Franken mit Laufzeit bis 2034.

Branchentrend dreht nach oben

Das Marktumfeld für deutsche Wohnimmobilien zeigt erste Anzeichen einer Trendwende. Ende 2025 stiegen die Preise für Eigentumswohnungen erstmals seit 2020 wieder flächendeckend. Der Investmentmarkt für Wohnimmobilien erreichte im vierten Quartal 2024 mit fast 3,9 Milliarden Euro das höchste Volumen seit der Zinswende. Besonders in urbanen Räumen konzentriert sich die Kaufnachfrage wieder, während die Mietnachfrage tendenziell zurückgeht.

Die Aktie notiert aktuell bei 25,29 Euro und bewegt sich damit nur knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt. Vom Jahreshoch bei 30,39 Euro ist das Papier allerdings noch deutlich entfernt. Das heutige Urteil könnte für kurzfristige Volatilität sorgen, während die längerfristige Entwicklung vom Erfolg der strategischen Neuausrichtung und der Markterholung im Immobiliensektor abhängt.

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