Wie geht es weiter für die BYD? Die Aktie schaffte aktuell ein Plus von 0,48 % und kommt immerhin auf 10,48 Euro. Im Aufwärtstrend aber ist sie noch nicht!

Der chinesische E-Auto-Riese BYD hat im Februar 2026 eine historische Marke geknackt. Zum ersten Mal in der Konzerngeschichte wurden auf den internationalen Märkten mehr Fahrzeuge abgesetzt als auf dem heimischen Markt in China. Dieser Erfolg markiert einen Wendepunkt und unterstreicht die aggressive Expansionsstrategie, mit der das Unternehmen aus Shenzhen die Weltbühne erobert. Was früher als reines „China-Phänomen“ galt, hat sich endgültig zu einer globalen Kraft entwickelt, die etablierte Hersteller das Fürchten lehrt.

Export als rettender Anker

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Während der Gesamtabsatz im Februar weltweit um rund 41 Prozent auf etwa 190.000 Fahrzeuge einbrach, strahlte das Auslandsgeschäft heller denn je. Mit 100.600 exportierten Einheiten – ein sattes Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr – kompensierte BYD die Flaute in der Heimat. In China selbst sanken die Verkäufe drastisch auf knapp 90.000 Einheiten. Damit überflügelten die Exportzahlen erstmals die Inlandsverkäufe, was die wachsende Akzeptanz von Modellen wie dem Seal oder dem Atto 3 in Europa, Südostasien und Lateinamerika verdeutlicht.

Gegenwind im eigenen Land

Der Einbruch auf dem chinesischen Markt hat mehrere Gründe. Neben dem zeitlichen Versatz des chinesischen Neujahrsfestes belasteten neue Steuerregelungen und das Auslaufen staatlicher Subventionen die Nachfrage. Zudem tobt in der Volksrepublik ein beispielloser Preiskampf, bei dem Konkurrenten wie Geely massiv Boden gutmachen. BYD reagiert auf diesen Druck mit attraktiven Finanzierungsangeboten, wie etwa Sieben-Jahres-Krediten mit Niedrigzinsen, um die Kauflust der heimischen Kunden wieder anzukurbeln.

Die Weichen stehen auf Expansion

Trotz der Delle im Heimatmarkt scheint BYD auf Kurs. Die Strategie, die Abhängigkeit von China zu verringern, geht voll auf. Mit eigenen Transportschiffen und neuen Fabriken in Regionen wie Ungarn oder Brasilien zementiert der Konzern seine Rolle als Weltmarktführer für Elektrofahrzeuge.

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