Der Kriegsausbruch im Nahen Osten bleibt derzeit das bestimmende Thema an den Börsen. In die Tiefe gezogen wurden unter anderem Aktien aus der Luftfahrtbranche. Da das Airline-Catering der mit Abstand wichtigste Bereich von DO & CO ist, wurde der Aktienkurs im Schlepptau mit in den Abgrund gezogen. Allein am Montag ging es um über 13 Prozent in die Tiefe, womit auch die 200-Euro-Linie wieder deutlich unterschritten wurde.

Die Analysten von NuWays können diese Panik aber nicht recht nachvollziehen. In einem Update zur Aktie wird daran erinnert, dass DO & CO in der Konfliktregionen gar nicht direkt operativ tätig sei. Es würden dort keine Küchen betrieben und Risiken seien daher hauptsächlich indirekter Natur. Zudem sei das Unternehmen für Flugausfälle bis einschließlich Montag vollständig abgedeckt.

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Das klingt verschmerzbar

Selbst wenn der Konflikt länger andauern sollte, was sich momentan nicht ausschließen lässt, scheint DO & CO gut aufgestellt zu sein. Laut Schätzungen von NuWays würden sich die entgangenen Umsätze ab Dienstag auf einen mittleren einstelligen Millionenbetrag wöchentlich belaufen. Das sei angesichts eines Umsatzes von knapp 2,5 Milliarden Euro jährlich verschmerzbar. Eine vierwöchige Schließung würde den Usmatz im laufenden Geschäftsjahr vermutlich nur um ein Prozent und das Ebit um zwei Prozent belasten, so die Experten.

Angesichts dessen scheint die Reaktion an den Märkten überzogen auszufallen und die Kaufempfehlung wird erneut bestätigt. Auch am Kursziel in Höhe von 266 Euro wird nicht gerüttelt, welches nach der letzten Korrektur nun umso höhere Aufschläge in Aussicht stellt. Vollumfänglich wollen die Bullen sich auf solch rosige Aussichten aber noch nicht einlassen.

DO & CO: Immer schön vorsichtig

Im frühen Handel am Mittwoch konnte die DO & CO-Aktie zwar wieder um 4,2 Prozent bis auf 192 Euro zulegen. Der Kurs bleibt damit aber deutlich unter den Werten aus der vergangenen Woche. Solange der Konflikt im Nahen Osten weiter tobt, dürften die Bullen vorsichtig bleiben. Denn auch die Analysten können momentan nur grob abschätzen, wie sich dies auf die Zahlen des laufenden Jahres letztlich auswirken mag.

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