Voestalpine Aktie: Zahlen im Blick
Die Voestalpine-Aktie hat sich zuletzt weiter nach oben gearbeitet und am Donnerstag ein neues 5-Jahres-Hoch markiert. Das ist bemerkenswert, denn die europäische Stahlbranche kämpft weiterhin mit schwacher Nachfrage und hohem Importdruck. Entscheidend wird nun, ob die am Mittwoch anstehenden Quartalszahlen den jüngsten Optimismus untermauern.
Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:
- Neues 5-Jahres-Hoch am Donnerstag bei 41,48 Euro
- Nächster Kurstreiber: Q3-Zahlen 2025/26 am Mittwoch
- Vorstand bestätigt EBITDA-Prognose 2025/26: 1,40–1,55 Mrd. Euro
- Belastungsfaktor: jährlich rund 200 Mio. Euro für CO₂-Zertifikate
Kursrally mit Abstand zur 200-Tage-Linie
Seit Mitte April 2025 läuft ein übergeordneter Aufwärtstrend. Am Donnerstag erreichte der Kurs laut boerse.de 41,48 Euro – der höchste Stand seit fünf Jahren. Auffällig: Der Abstand zur 200-Tage-Linie lag zu diesem Zeitpunkt bei rund 38%. Damit ist der Titel technisch klar „über dem Trend“ unterwegs, was die Erwartungshaltung an die kommenden Zahlen zusätzlich erhöht.
Dass diese Stärke ausgerechnet in einem schwierigen Branchenumfeld zustande kommt, macht den nächsten Termin umso relevanter.
Was am Mittwoch wirklich zählt
Am Mittwoch veröffentlicht der Konzern die Ergebnisse für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2025/26. Eine zentrale Frage für die kurzfristige Richtung lautet: Wie stabil bleiben Margen und Auftragseingang, wenn Energie- und Rohstoffkosten sowie der Preisdruck im Stahlmarkt hoch bleiben?
Im Fokus stehen dabei vor allem:
- Margenentwicklung: Umgang mit Energie- und Rohstoffkosten
- Automobilnachfrage: Hinweise auf Stabilisierung oder neue Schwäche
- Bahninfrastruktur: Fortsetzung der robusten Entwicklung?
- „greentec steel“: Fortschritte bei der grünen Transformation
Prognose steht – Umfeld bleibt anspruchsvoll
Als Orientierung dient das erste Halbjahr 2025/26: Trotz des schwierigen europäischen Stahlmarkts berichtete das Unternehmen von einer stabilen Entwicklung. In der Steel Division blieb die Nachfrage aus der Automobilindustrie stabil, während Bau und Maschinenbau schwach tendierten. Positiv stach der Energiebereich mit Pipeline-Projekten hervor.
An der Guidance hält der Vorstand fest: Für 2025/26 bleibt es bei einer EBITDA-Prognose von 1,40 bis 1,55 Milliarden Euro. Eingepreist sind laut Unternehmen auch negative Effekte aus US-Zollmaßnahmen.
Gleichzeitig bleibt der Regulierungs- und Kostendruck ein Thema. Seit Januar ist das CO₂-Grenzausgleichssystem CBAM vollständig in Kraft, zudem plant die EU schärfere Maßnahmen gegen Billigimporte. Voestalpine verweist in diesem Kontext auch auf die Belastung durch CO₂-Kosten: jährlich rund 200 Millionen Euro für Zertifikate.
Am Mittwoch dürfte daher vor allem zählen, ob die Zahlen die bestätigte EBITDA-Spanne stützen und ob das Management bei Margen, Auto-Nachfrage und Transformationsfortschritt ausreichend belastbare Signale liefert.
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