Voestalpine Aktie: Termin rückt näher
Bei Voestalpine läuft der Countdown: Am Mittwoch legt der Konzern die Zahlen für das dritte Quartal (bzw. die ersten neun Monate) des Geschäftsjahres 2025/26 vor. Im Vorfeld hat das Unternehmen zwei Punkte gesetzt, die Investoren einordnen müssen: eine Portfoliotransaktion und ein Großauftrag im Anlagenbereich. Entscheidend wird, ob sich der bestätigte Ergebnisausblick im aktuellen Umfeld weiter untermauern lässt.
- Nächster Termin: Q3-/9M-Zahlen am Mittwoch
- Ausblick bestätigt: EBITDA 2025/26 bei 1,40 bis 1,55 Mrd. Euro
- Jüngste Themen: Verkauf von BÖHLER Profil und Rekordauftrag für Hochregallager
Portfoliobereinigung: BÖHLER Profil geht für 157 Mio. Euro
Ende Januar meldete Voestalpine den Verkauf der Tochter BÖHLER Profil an Kadant Inc. Der Kaufpreis liegt laut SEC-Filing bei rund 157 Millionen Euro. Die Einheit erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 51,5 Millionen Euro.
Abgeschlossen ist der Deal noch nicht. Er steht unter behördlichen Genehmigungen und soll bis Ende 2025/26 über die Bühne gehen. Voestalpine ordnet die Transaktion als Teil der strategischen Neuausrichtung der High Performance Metals Division ein.
Rekordauftrag in Istanbul: 41 Mio. Euro für Logistikhub
Mitte Januar folgte die nächste Meldung mit Signalwirkung: Voestalpine sicherte sich den bislang größten Auftrag im Bereich Hochregallagersysteme. Ein türkischer Logistikdienstleister beauftragte den Bau eines Logistikhubs für Sportartikel in Istanbul, das Volumen beträgt rund 41 Millionen Euro.
Geplant sind ein Hochregallager (knapp 40 Meter hoch, 222 Meter lang, 86 Meter breit) plus automatisiertes Kleinteilelager. Die Fertigstellung ist für April 2027 vorgesehen.
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Zahlen am Mittwoch: Worauf der Markt schaut
Mit den Q3-Zahlen dürfte sich der Fokus klar verschieben: Bestätigt sich die operative Entwicklung in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld? Im Mittelpunkt stehen laut Themenlage vor allem:
- die operative Margenentwicklung,
- Fortschritte beim Programm „greentec steel“ zur CO₂-Reduktion,
- sowie die Auswirkungen der europäischen Konjunkturschwäche, insbesondere im deutschen Markt.
Der Konzern hat seinen EBITDA-Ausblick von 1,40 bis 1,55 Mrd. Euro trotz des BÖHLER-Profil-Verkaufs bestätigt. Das macht die Veröffentlichung am Mittwoch umso wichtiger: Sie liefert die nächste Messlatte, ob dieser Korridor im aktuellen Stahlumfeld plausibel bleibt.
Im Hintergrund bleibt das Branchenbild angespannt: Schwache Nachfrage aus dem Automobilsektor und Konkurrenz durch Billigimporte belasten die europäische Stahlindustrie. Gleichzeitig könnte das seit Januar geltende EU-CO₂-Grenzausgleichssystem CBAM mittelfristig die Wettbewerbsposition europäischer Hersteller stützen.
Am Mittwoch geht es damit vor allem um eines: ob Voestalpine operative Stabilität und Fortschritte bei „greentec steel“ so dokumentiert, dass der bestätigte EBITDA-Korridor für 2025/26 weiterhin trägt.
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