Voestalpine trennt sich von einer weiteren Einheit und bringt damit die Portfolio-Bereinigung in der High Performance Metals Division einen Schritt weiter. Ende Januar wurde der Verkauf der voestalpine BÖHLER Profil GmbH an den US-Konzern Kadant Inc. vereinbart. Für Anleger zählt jetzt vor allem, ob die bestätigte Ergebnisprognose damit untermauert bleibt.

  • Verkauf der voestalpine BÖHLER Profil GmbH an Kadant vertraglich vereinbart
  • Abschluss im ersten Quartal 2026 erwartet (vorbehaltlich Behördenfreigaben)
  • Standort Bruckbach und rund 150 Arbeitsplätze sollen übernommen werden
  • EBITDA-Prognose für 2025/26 trotz Verkauf bestätigt
  • Nächster wichtiger Termin: Q3-Zahlen am 11. Februar 2026

Verkauf an Kadant: Was vereinbart wurde

Käufer ist Kadant Inc., ein Anbieter von Technologien für die Prozessindustrie. Übernommen werden soll auch der Produktionsstandort in Bruckbach (Niederösterreich). Nach Angaben des Konzerns sollen die rund 150 Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden.

Der Deal ist unterschriftsreif, aber noch nicht final. Vor dem Closing stehen behördliche Genehmigungen aus. Voestalpine rechnet mit dem Abschluss im ersten Quartal 2026.

Strategischer Schnitt – ohne Prognoseknick

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Der Verkauf ist Teil der Neuausrichtung der High Performance Metals Division. Nach einer Überprüfung wurde entschieden, dass BÖHLER Profil wegen seiner Struktur nicht mehr zum Kerngeschäft passt. Voestalpine sieht mit der Veräußerung die Restrukturierung des Geschäftsbereichs weitgehend abgeschlossen und will den Fokus stärker auf wachstumsstarke Kernsegmente lenken.

Wichtig für den Markt: Trotz der Transaktion hält der Konzern an seiner EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 fest. Das signalisiert, dass der Schritt aus Sicht des Managements keine Belastung für die Ergebnisziele darstellen soll.

Nächster Prüfstein: Q3 am 11. Februar

Der nächste konkrete Impuls folgt heute in einer Woche mit den Ergebnissen für das dritte Quartal 2025/26, die am 11. Februar veröffentlicht werden. Diese Zahlen sollen zeigen, wie sich das Geschäft in einem weiterhin herausfordernden Umfeld für die Stahlbranche entwickelt hat – und ob die bestätigte EBITDA-Prognose operativ weiter gedeckt ist.

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