Die Rahmenbedingungen für das E-Rezept-Geschäft von Redcare Pharmacy in Deutschland werden konkreter. Nach einem Jahr mit nahezu verdoppelten Rezeptumsätzen sorgen neue Regulierungsentwürfe für mehr Planungssicherheit – ein wichtiger Faktor für die weitere Entwicklung der Online-Apotheke.

Grünes Licht für CardLink-Verfahren

Ende Januar veröffentlichte die gematik, die für die digitale Gesundheitsinfrastruktur in Deutschland zuständige Agentur, Spezifikationsentwürfe für die Einlösung digitaler Rezepte. Die gute Nachricht: Die CardLink-Lösung, ein zentraler Baustein in Redcares E-Rezept-Strategie, wird weiterhin unterstützt. Das neue „PoPP"-Modul soll den bisherigen Verifizierungsprozess Ende 2026 ablösen. Die aktuelle Lizenz für CardLink gilt bis zum 31. Januar 2027.

Diese Klarstellung kommt zur rechten Zeit. Redcare hatte Anfang Januar vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt, die im Rx-Segment beeindruckten: Der Umsatz mit verschreibungspflichtigen Medikamenten in Deutschland legte um 98 Prozent zu und verdoppelte sich damit nahezu. Für den Gesamtkonzern meldete das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 24 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Allein im vierten Quartal kletterten die Erlöse um 18 Prozent auf 794 Millionen Euro.

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Gemischte Reaktion auf Quartalszahlen

Trotz der starken Rx-Dynamik fiel die Marktreaktion auf die Januar-Meldung verhalten aus. Beobachter verwiesen darauf, dass die Erlöse im rezeptfreien Geschäft hinter den Erwartungen zurückblieben – ein Zeichen dafür, dass Redcare außerhalb des verschreibungspflichtigen Segments noch Luft nach oben hat.

Der Fokus richtet sich nun auf den vollständigen Geschäftsbericht für 2025, der am 4. März erscheinen soll. Dann werden detaillierte Kennzahlen zur Profitabilität und konkrete Ausblicke auf das laufende Jahr erwartet – entscheidende Faktoren für die Bewertung der Aktie.

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