Viking Therapeutics bekommt kurz vor mehreren wichtigen Auftritten auf Branchenkonferenzen neue Analystenaufmerksamkeit. BTIG Research stufte die Aktie auf „Strong Buy“ hoch – vor dem Hintergrund, dass das wichtigste Adipositas-Programm des Unternehmens inzwischen in Phase 3 angekommen ist. Doch worauf stützt sich der Optimismus konkret?

Analystenbild bleibt uneinheitlich

Laut Zacks.com erfolgte das BTIG-Upgrade am Donnerstag. Insgesamt bleibt das Stimmungsbild an der Wall Street aber gemischt: Vier Analysten führen die Aktie mit „Strong Buy“, fünf mit „Buy“, drei mit „Hold“ und einer mit „Sell“.

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MarketBeat.com nennt als Konsens ein „Moderate Buy“ sowie ein durchschnittliches Kursziel von 87,80 US-Dollar. Gleichzeitig zeigt sich eine breite Spanne in den Einzelmeinungen: Morgan Stanley bekräftigte erst vor kurzem ein „Overweight“ und setzte ein Kursziel von 99 US-Dollar.

Zahlen: Verlust steigt durch F&E-Schub

Am 11. Februar veröffentlichte Viking die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr bis zum 31. Dezember 2025 – inklusive Pipeline-Update. Der Quartalsverlust fiel deutlich höher aus als erwartet: Das Ergebnis je Aktie lag bei -1,38 US-Dollar, während der Konsens bei -0,89 US-Dollar lag. Im Vorjahresquartal hatte Viking -0,32 US-Dollar je Aktie gemeldet.

Als Treiber nennt der Bericht die stark gestiegenen klinischen Ausgaben, weil mehrere Programme parallel vorangetrieben werden. Die Marktkapitalisierung wird mit rund 3,91 Mrd. US-Dollar angegeben, der Beta-Wert liegt bei 0,75.

VK2735 im Zentrum – plus nächste Meilensteine

Die Hochstufung durch BTIG knüpft vor allem an den Fortschritt von VK2735 an, dem führenden Adipositas-Kandidaten. Viking entwickelt VK2735 als dualen Agonisten für GLP‑1- und GIP-Rezeptoren. In Phase 3 läuft das Adipositas-Programm mit zwei Studien: VANQUISH‑1 und VANQUISH‑2.

Zuvor erreichte die 13-wöchige Phase-2-Studie VENTURE ihre primären und sekundären Endpunkte. Gemeldet wurden durchschnittliche Gewichtsreduktionen von bis zu 14,7% gegenüber dem Ausgangswert, ohne Plateau. Das Sicherheitsprofil beschrieb das Unternehmen so, dass die meisten Nebenwirkungen mild bis moderat ausfielen. In Phase 3 prüfen VANQUISH‑1 und VANQUISH‑2 nun Wirksamkeit und Sicherheit einer wöchentlichen subkutanen Gabe über 78 Wochen (randomisiert, doppelt verblindet, Placebo-kontrolliert, multizentrisch).

Zusätzlich baut Viking an optionalen Darreichungsformen und Dosierungen: Eine orale Studie läuft in Phase 2. Außerdem gibt es eine Phase-1-Erhaltungsdosierungsstudie mit verschiedenen Regimen nach initialem Gewichtsverlust; eingeschlossen wurden rund 180 Erwachsene mit BMI ≥30 kg/m². Ergebnisse erwartet Viking im dritten Quartal 2026.

Parallel plant das Unternehmen noch in diesem Quartal die Einreichung einer IND-Anmeldung für einen dualen Amylin- und Calcitonin-Rezeptor-Agonisten (DACRA); angekündigt ist dies für das erste Quartal 2026.

Im Kalender stehen zudem mehrere Termine mit Management-Präsenz: die Leerink Partners 2026 Global Healthcare Conference (Miami, 8.–11. März), das Jefferies Biotech on the Beach Summit (Miami, 10.–11. März) sowie die Raymond James Biotech/BioPharma Conference (New York, am 14. April). Konkret erwartet Viking kurzfristig den Abschluss der Rekrutierung für VANQUISH‑2; ein weiterer klarer Datenpunkt sind die Ergebnisse der Erhaltungsdosierungsstudie im dritten Quartal 2026.

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