Um rund 125 Prozent konnte die Aktie der Vienna Insurance Group (VIG) im zurückliegenden Jahr in die Höhe klettern. Das ist vor allem den Geschäften in Osteuropa zu verdanken, wo die gesamte Versicherungsbranche sich über massives Wachstum freuen konnte. Nun geht der Blick auf das neue Jahr und besonders VIG könnte für neue Signale aus westlichen Gefilden sorgen. Denn es steht die Übernahme und Eingliederung der Nürnberger Versicherung in Deutschland an.

Die VIG hat diesen Schritt mit der klaren Absicht vorangetrieben, neues Wachstum im Heimatland zu erreichen. Abzuwarten bleibt noch, wie groß dieses ausfallen mag. Interessant ist jedoch, dass bei den bereits sehr erfreulichen Prognosen die Nürnberger Versicherung bisher außen vor bleibt. Im besten Fall bliebe hier also noch Raum für positive Überraschungen.

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Schafft VIG die Wende in Deutschland?

Ein solches Szenario ist jedoch kein Selbstläufer. Dass die VIG die Nürnberger überhaupt übernehmen konnte, ist einer vergleichsweise günstigen Bewertung zu verdanken. Jene kam aber nur zustande, weil der ehemalige Mitbewerber sich in einer veritablen Krise befand. Nun ist es die Aufgabe der neuen Eignerin, eben diese zu bewältigen, Umsätze zu steigern, Kosten zu senken und damit die Gewinne anzukurbeln.

Das ist keine unlösbare Aufgabe, aber auch kein Selbstläufer. Der deutsche Markt ist groß und die Margen fallen dort potenziell noch höher aus als in vielen anderen europäischen Ländern. Allerdings ist auch die Konkurrenz groß. Die Übernahme der Nürnberger ist eine interessante Chance, bleibt für den Moment aber mit Risiken behaftet. Denkbar wäre auch ein Szenario der Transformation, bei dem im laufenden Jahr die Bilanzen eher belastet werden, eher etwas später ein Durchbruch erreicht werden kann.

Solide Basis

Verkraften könnte die Vienna Insurance Group derartige Wachstumsschmerzen allemal. Solange die Geschäfte in der Heimat und in Osteuropa blendend laufen, dürften auch die Anleger den einen oder anderen Rückschlag in Deutschland bereitwillig hinnehmen. Um die Rallye aus dem vergangenen Jahr wiederholen zu können, wären aber auch positive Signale gefragt, und sei es nur das nachvollziehbare Versprechend für neue Wachstumssprünge in kommenden Jahren.

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