Selbst unter der Prämisse, dass wir an der Börse im KI-Bereich momentan die vielleicht größte Blase aller Zeiten erleben, lässt sich nicht leugnen, dass die Technologie an sich große Vorteile mit sich bringt und auch in Zukunft erhalten bleiben wird. Zahlreiche Unternehmen haben Künstliche Intelligenz längst in den Alltag integriert. Dazu gehört in Österreich auch der Verbund, der sich dafür auch nicht nur auf die bekannten US-Konzerne verlassen will.

Wie bei "Report" zu lesen ist, sicherte sich der Verbund Unterstützung durch das Start-up Leftshift One aus Graz. Jenes liefert mit Polly einen KI-Assistenten auf Basis der eigenen Plattform MyGPT. Die KI-Lösung soll insbesondere beim Wissensmanagement punkten und den Mitarbeitern klare und schnelle Antworten liefern, für die ein Mensch nicht selten Tage gebraucht hätte. Zugriff erhält die KI dabei auf unzählige interne Dokumente.

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Der Verbund auf der sicheren Seite

Greift eine KI auf interne Daten zu, kann das mit Blick auf das Thema Datenschutz schnell zu einer heiklen Angelegenheit. Dem Verbund war dieser Faktor nach eigenem Bekunden besonders wichtig. Mit dem Setzen auf eine heimische Lösung sollen nun hohe Datenschutzstandards erfüllt werden, ohne dass dabei Kompromisse bei der Funktionalität eingegangen werden müssten.

Wie hoch der Produktivitätsboost in der Praxis ausfallen mag, das lässt sich momentan noch nicht beziffern. Aus Anlegersicht ist es aber in jedem Fall erfreulich, dass der Verbund neuen Technologien offen gegenübersteht und solche aktiv in eigene Abläufe integriert. Denn wer nicht mit der Zeit geht, geht bekanntlich mit der Zeit.

Die Preisfrage

An der Börse spielt das Ganze momentan ein eher untergeordnetes Thema. Dort kochten in den letzten Tagen Preisdiskussionen hoch, nachdem der Verbund für März seinen Österreich-Tarif mit Preisen unter 10 Cent je kWh ankündigte. Die Anleger sind darüber bislang wenig begeistert und die Aktie tappt etwas auf der Stelle. Aus der Politik gab es hingegen bereits Lob und die Konkurrenz scheint Verbund mit dem herzhaften Vorgehen ein wenig unter Druck zu setzen.

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