Die neue Handelswoche startet unter dem Schatten des am Wochenende begonnenen Krieges im Iran. Die Folge davon ist noch kein Crash, aber eine durchaus spürbare Verkaufswelle. Nicht wenige Anleger flüchten sich in sichere Häfen wie Gold, wohingegen das Interesse an risikoreicheren Investments nachlässt. Wie immer kennt die Krise aber auch Gewinner, und die scheinen im Energiesektor zu finden zu sein.

Diese Einschätzung lässt sich zumindest aus den heutigen Kursbewegungen ableiten. Während der ATX am Montag klare Verluste erleidet, geht es bei den Aktien der Versorger munter aufwärts. Das betrifft auch die Aktie des Verbund, welche sich bis zum Mittag um 4,3 Prozent verbessern und damit zeitweise den Widerstand bei 62 Euro überwinden konnte.

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Teures Gas hilft dem Verbund

Ausschlaggebend für die Kauflaune dürfte vermutlich die Aussicht auf steigende Energiepreise sein. Denn eben solche haben in den letzten Jahren regelmäßig für Druck beim Verbund gesorgt. Sollte der Konflikt im Nahen Osten sich nun länger hinziehen und globale Lieferketten unter Druck bringen, so wären höhere Energiepreise schon fast eine logische Folge. Genau darauf scheinen einige Marktakteure sich bereits einzustellen.

Insbesondere der Gaspreis legt enorme Sprünge hin. Die Preise stiegen heute Morgen zuweilen um bis zu 25 Prozent in die Höhe. Der Transport von Flüssiggas erfolgt unter anderem durch die Straße von Hormus, welche der Iran als Reaktion auf Angriffe von USA und Israel vollständig sperrte. Je länger diese Sperre anhält, desto höher dürfte der Gaspreis steigen.

Chaotische Entwicklung

Wie immer im Kriegsfall verlaufen die Dinge sehr dynamisch und feste Vorhersagen lassen sich aktuell noch nicht treffen. Energiepreise und Börsen werden vor allem von Spekulationen und vagen Prognosen bestimmt. Was davon am Ende alles zutreffen mag, das lässt sich nur abwarten. Sollten die Energiepreise durch den Konflikt aber dauerhaft höher ausfallen, so wäre es für den Verbund letztlich ein potenzieller Kurstreiber.

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