Steigende Energiepreise und die Abhängigkeit Europas von Drittländern dürften dieser Tage wieder verstärkt in den Fokus rücken. Denn der Kriegsausbruch im Iran und sprunghafte Anstiege bei Preisen für Öl und Gas führen uns erneut vor Augen, wie schnell die Lage sich ändern kann und wie unvorbereitet Europa in solchen Fällen noch immer wirkt. Kürzlich getätigte Aussagen von Verbund-Chef Michael Strugl erhalten dadurch nur noch mehr Gewicht.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, spricht sich Strugl für einen Ausbau von erneuerbaren Energien in Österreich aus. Ein höheres Angebot würde die Preise dämpfen, heißt es dazu. Als Beispiel verweist er auf die USA, welche aufgrund eines gigantischen Angebots an heimischem Gas niedrige Energiekosten genießen würden. In Europa sind solche Ressourcen seltener, doch geht es nach dem Verbund, sollte ein ähnlicher Ansatz bei Strom verfolgt werden.

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Mehr Strom, weniger Abhängigkeit

Bewusst ist sich der Verbund-Chef durchaus über Probleme, mit denen erneuerbare Energien noch zu kämpfen haben. Bei guten Voraussetzungen liefern sie Strom im Überfluss, so wie es im Jahr 2024 zu beobachten war. Nicht selten muss der Bedarf aber noch über andere Quellen abgedeckt werden. Im weiteren Ausbau scheint der Verbund den geeigneten Ansatz zu sehen, um damit fertig zu werden und ganz nebenbei die Abhängigkeit von Drittstaaten zu reduzieren.

Im Prinzip sind das keine neuen Erkenntnisse. Auch zahlreiche Experten plädieren seit Jahren dafür, den Ausbau von Erneuerbaren zu intensivieren. Im aktuellen politischen Klima trifft das aber häufig auf taube Ohren. Ob der Konflikt im Iran und die Auswirkungen auf Öl- sowie Gaspreise daran etwas ändern mögen, lässt sich wohl nur abwarten.

Verbund: Nervöse Märkte

Steigende Energiepreise könnten für den Verbund eigentlich als positives Zeichen gedeutet werden. Tatsächlich zog es die Aktie am Montag auch in Richtung Norden. Tags darauf scheint die Nervosität dann aber doch zu groß auszufallen. Die Abschläge an den Aktienmärkten nehmen zu und kennen noch weniger Ausnahmen als gestern. Die Verbund-Aktie verlor bis zum Mittag um 2,9 Prozent auf 62,75 Euro an Wert.

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