UPS Aktie: Vielversprechende Investitionsmöglichkeiten!
UPS hat einen wichtigen Etappensieg bei seiner großangelegten Neuausrichtung errungen. Ein US-Bezirksgericht lehnte den Antrag der Gewerkschaft Teamsters ab, ein freiwilliges Abfindungsprogramm für Fahrer zu stoppen. Damit kann der Logistikriese eine zentrale Phase seiner Umstrukturierung einleiten, um die Kostenbasis des Unternehmens langfristig zu senken.
Grünes Licht für Abfindungen
Die zuständige Richterin verwies den Streit zwischen dem Konzern und der Gewerkschaft in ein Schiedsverfahren. Da die rechtlichen Hürden für eine einstweilige Verfügung nicht erfüllt waren, darf UPS sein Kompensationsangebot nun wie geplant umsetzen. Das Programm richtet sich an rund 105.000 berechtigte Fahrer in den USA, denen eine einmalige Abfindung in Höhe von 150.000 US-Dollar angeboten wird.
Interessierte Mitarbeiter haben bis zum 12. März 2026 Zeit, sich für das Programm anzumelden. Das Management geht davon aus, dass die ersten Teilnehmer das Unternehmen Ende April verlassen werden. Doch gelingt es dem Konzern, die Abhängigkeit von margenarmen E-Commerce-Sendungen rechtzeitig zu verringern?
Kahlschlag im Logistiknetz
Die Reduzierung des Personals ist Teil der Strategie „Network of the Future“. UPS plant, im Laufe des Jahres 2026 insgesamt bis zu 30.000 Stellen im operativen Bereich abzubauen – sowohl durch das Abfindungsprogramm als auch durch natürliche Fluktuation. Parallel dazu wird die physische Infrastruktur massiv gestrafft.
In diesem Jahr sollen mindestens 22 Sortierzentren in 18 US-Bundesstaaten geschlossen werden. Bis zum Jahr 2030 könnte sich diese Zahl auf bis zu 200 Standorte erhöhen. Betroffene Mitarbeiter, wie etwa am Standort Atlanta, erhalten teilweise Angebote, in modernisierte und automatisierte Anlagen in der Nähe zu wechseln.
Strategischer Rückzug von Amazon
Hinter den Kulissen vollzieht UPS einen fundamentalen Wandel in seinem Kundenportfolio. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, das tägliche Liefervolumen für den Großkunden Amazon bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 zu halbieren. Dieser Schritt soll die Abhängigkeit von margenschwachen Sendungen aus dem Online-Handel reduzieren.
Stattdessen verlagert der Frachtführer seine Ressourcen in hochprofitable Bereiche, insbesondere in den Gesundheitssektor. Um die Effizienz weiter zu steigern, investiert UPS verstärkt in Automatisierungstechnik, darunter Roboter-Systeme zum Entladen von Lkw. An der Börse wird dieser Umbau aufmerksam verfolgt: Nach einem schwierigen Vorjahr konnte die Aktie seit Jahresbeginn bereits um gut 13 Prozent zulegen, notiert mit 97,58 Euro aber weiterhin deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Die Anmeldefrist für das Abfindungsprogramm endet am 12. März 2026. Ab der zweiten Jahreshälfte wird sich zeigen, ob die geplante Reduzierung des Amazon-Geschäfts die angestrebte Margenverbesserung tatsächlich realisieren kann.
- Schlusskurs Gestern (Montag): 97,58 €
- Seit Jahresanfang (YTD): 13,23%
- Change 12 Monate: -12,07%
- 52-Wochen-Hoch: 114,74 € (28.02.2025)
- 50-Tage-Durchschnitt: 92,05 €
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